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Teltow-Fläming Restaurierte Gemäuer laden zum Staunen
Lokales Teltow-Fläming Restaurierte Gemäuer laden zum Staunen
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21:50 26.06.2016
Quartiersmanagement-Koordinatorin Susanne Zengeler führt herum. Quelle: Katja Schubert
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Luckenwalde

Die Sonne brannte heiß vom Himmel, als sich die Tore ausgewählter Häuser im Quartier am Röthegraben in Luckenwalde öffneten, um Besucher ihr Innenleben zu zeigen.

Unter der Flagge des bundesweiten „Tags der Architektur“ entschloss sich die Bürgerarbeitsgruppe „Häuserfreunde“ des Quartiersmanagements (QM) „Am Röthegraben“, am Sonnabend in Zusammenarbeit mit Privathäusern, die der Öffentlichkeit sonst unzugänglich sind, den bislang 3. Tag der Häuser zu veranstalten. Es wurden alle interessierten Bürger dazu eingeladen, die teilweise im Sanierungszustand befindlichen, teilweise fertig restaurierten alten Wohngebäude bei einem gemeinschaftlichen Spaziergang zu bestaunen und eventuelle Vorschläge für zukünftige Nutzmöglichkeiten anzubringen.

Spannende Geschichten und Informationen zu den alten Gemäuern gab es von den jeweiligen Besitzern, so auch von Hauseigentümerin und AG-Mitglied Annette Klose, die ihre Mietwohnanlage in der Parkstraße 10/11 vorstellte. „Dieses Haus steht seit knapp 23 Jahren leer, wir sanieren es gerade. Wir hoffen, dass wir Anfang nächsten Jahres damit fertig sind und viele neue, nette Mieter einziehen werden.“

Ebenfalls zur Schau gestellt wurden unter anderem Objekte in der Dahmer Straße, der Theaterstraße und der Baruther Straße.

Auch die Arbeitsgruppe Geographie des Friedrich-Gymnasiums trug seinen Teil zu dem Veranstaltungstag bei: unter dem Projektnamen „Heizhaus“ begannen einige Schüler des heutigen Abiturjahrganges vor 2 Jahren damit, unter Leitung von Lehrer Mathias Plättner (46) Infos und Nutzungsvorschläge zu dem ehemaligen Wasch-/Heizhaus zu sammeln, das sich in der Volksheimsiedlung am August-Bebel-Platz befindet. Das seit vielen Jahren leerstehende und denkmalgeschützte Gebäude könnte so laut Umfragen der Anwohner und kreativen Ideen der Schüler einmal zu einer Einkaufsmöglichkeit, einem Café oder als Begegnungsstätte für Veranstaltungen genutzt werden. Auch ein lokaler Frischemarkt stehe zur Debatte. Weitere Projekte wie der Wohnumfeld-Pflege inklusive Begrünung, dem Ehrenhain und der Zwischennutzung der Freifläche „Burg“ werden ebenfalls in den nächsten Wochen öffentlich von dem Quartiersmanagement in ihrem Büro in der Carl-Drinkwitz-Straße 2 besprochen. Dort wird auch am 29. Juni um 18.30 Uhr die samstägige Veranstaltung von der AG „HäuserFreunde“ ausgewertet, um den Erfolg des „Tags der Häuser“ öffentlich zu besprechen und die nächste Veranstaltung zu planen. Zu allen Treffen werden engagierte Anwohner angehalten, gern mitzudiskutieren, Vorschläge einzubringen und so aktiv das Stadtbild mit zu verändern.

Die Koordinatorin des QM und Mitveranstalterin des Aktionstages, Susanne Zengeler, jedenfalls schien überaus zufrieden: „Wir machen große Fortschritte. Es gab eine große Resonanz, viele Ideen und selbst interessierte Passanten haben sich uns ganz spontan angeschlossen. Der Tag war ein Erfolg.“

Von Katja Schubert

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