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Teltow-Fläming Rettung des Kirchenfensters
Lokales Teltow-Fläming Rettung des Kirchenfensters
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04:58 14.08.2014
Auf der Kirchenbank: Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD), Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), Kaiser-Urenkel Franz Friedrich Prinz von Preußen, Pfarrerin Stephanie Hennings und Monika Thinius von der MBS (v.l.n.r.). Quelle: Reck
Luckenwalde

Mission erfüllt – zumindest finanziell. Erst half Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im vergangenen Dezember mit Hilfe eines Zuwendungsbescheids über 20000 Euro das gefährdete Rosettenfenster auf der Südwestseite der Jakobikirche vor den Winterstürmen zu bergen. Gestern nun reichte er einen Scheck über 15000 Euro aus Landes- und Lottomitteln nach, um die Restaurierung und den Wiedereinbau dieses gläsernen Kunstwerks zu unterstützen.

Noch gibt es viel zu tun. Die Rosette ist fast fertig und wird bald eingebaut. Die anderen Fenster müssen noch warten. Quelle: Reck

Land setzt ein Zeichen

Damit sei ein weiteres Etappenziel erreicht, meinte Pfarrerin Stephanie Hennings. Nur dank des großen Engagements des Fördervereins und der finanziellen Unterstützung durch das Land, sei die Rettung und der Erhalt des Kirchenfensters möglich gewesen. Eine solche Unterstützung sei in einem Bundesland wie Brandenburg, das für viele als „recht entkirchlicht“ gelte, nicht selbstverständlich, betonte die Pastorin. Statt dass Staat und Kirche völlig getrennte Wege gehen, setze das Land hier ein anderes Zeichen, indem es „um die bleibende Bedeutung von Kirchenkunstschätzen als Kulturerbe weiß“.

Jakobikirche ist kein Einzelfall

An den „Hilferuf“ aus Luckenwalde vom vergangenen Jahr erinnerte sich Dietmar Woidke genau. „Es bestand die Gefahr, dass das Fenster unwiederbringbar verloren geht. Leider ist die Jakobikirche insofern kein Einzelfall“, sagte der Ministerpräsident. Die Kirchenschätze gehörten zur kulturellen Identität aller Bürger, ob sie nun Kirchenmitglieder seien wie er, so Woidke, oder nicht. „Ich hoffe, dass das Rosettenfenster bald viele Besucher nach Luckenwalde zieht und bedanke mich auch bei allen Lottospielern, ohne deren Einsätze diese Spende nicht möglich gewesen wäre“, so der Ministerpräsident bevor er den Scheck an die Fördervereinsvorsitzende Margitta Haase überreichte.

Nachdem nun alle Fenstergruppen auf der Nordostseite und über dem Altar gesichert worden seien, „sind wir zuversichtlich“, so die Vereinsvorsitzende, „dass wir das andere Stück auch noch schaffen“. Dazu gehört auch die genannte Rosette. Die vier Hochfenster darunter müssen ebenfalls noch bearbeitet werden. Eins davon ist dank anderer Spender bereits ausgebaut worden und wird von der Glasrestauratorin Ilona Berkei repariert. Rechtzeitig zum Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 14. September, soll das Rosettenfenster wieder an seinem Platz sein.

Von Hartmut F. Reck

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