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Teltow-Fläming Revierpolizistin Ute Krenz erzählt aus ihrem Alltag
Lokales Teltow-Fläming Revierpolizistin Ute Krenz erzählt aus ihrem Alltag
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08:30 14.02.2019
Polizeihauptkommissarin Ute Krenz in ihrem Sprechraum in der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Lichterfelde. Quelle: Uwe Klemens
Lichterfelde

Vertrauen aufbauen und den Bürgern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, das sieht Ute Krenz als ihre wichtigste Aufgabe. Seit Mai 2010 ist Krenz die Revierpolizistin der Gemeinde Niederer Fläming und damit zuständig für 23 Dörfer und einem Gebiet von 185 Qudratkilometer.

Problemlösung im Dialog

„Niederer Fläming ist ein wirklich ruhiges Pflaster“, sagt die Hauptkommissarin, die sich bei allen Aspekten rund um das Thema Sicherheit als Vermittlerin sieht. „Das Wichtigste ist der gute Kontakt zu den Bürgern und Unternehmen, zu Schulen und Kitas und sonstigen Institutionen“, sagt Krenz. Zu ihren Erfahrungen gehört, dass sich viele Probleme im gemeinsamen Dialog lösen lassen.

Mit dem Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme entstand die Idee, ergänzend zur wöchentlichen Bürgermeistersprechstunde in der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Lichterfelde auch eine Sprechzeit der Revierpolizei anzubieten. Jeden ersten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr können sich Einwohner dort mit ihren Fragen und Sorgen an Ute Krenz wenden. „Bisher hat kein einziger davon Gebrauch gemacht“, sagt Krenz, die vermutet, dass das nur daran liegt, dass zu wenige von dem neuen Angebot wissen. Hin und wieder wird sie von Bürgermeister Matthias Wäsche (parteilos) um Rat gefragt und in Gespräche einbezogen. „Das Miteinander klappt gut; viele Dinge konnten wir so schon gemeinsam auf unkomplizierte Weise lösen“, sagt Krenz. Jüngstes Beispiel für die gute Zusammenarbeit ist die neue Bushaltestelle für den Schülerverkehr in Hohenseefeld, bei der auch ihr Rat als Verkehrsexpertin gefragt war.

Seit 35 Jahren bei der Polizei

Bei der Polizei ist die gebürtige Jüterbogerin bereits seit 1984. Bis zur Wende arbeitete sie als Schreibkraft und gehörte danach zu den ersten, die eine Weiterbildung nach westdeutschem Polizeistandard absolvierte. Nach einigen Jahren im Streifendienst wurde sie 2009 in Baruth Revierpolizistin, ein Jahr später wechselte sie dann in den Niederen Fläming. Den Mix aus Bürgernähe und Polizeiarbeit möchte Ute Krenz nicht mehr missen. „Im normalen Wach- und Wechseldienst, also als Streifenpolizist, hat man für viele Dinge, zum Beispiel für Nachsorgegespräche nach Einbrüchen und Unfällen oder für Beratung keine Zeit; für mich ist genau das so wichtig“, so die Polizistin.

Von Uwe Klemens

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