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Richtfest am 24. September

Neue Luckenwalder Feuerwache wächst Richtfest am 24. September

Der derzeit größte Neubau in der Stadt wächst zusehens. Für knapp sechs Millionen Euro wird die neue Feuerwache errichtet. In gut einem Monat findet das Richtfest statt. Eröffnet werden soll die Wache in einem Jahr.

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Der Rohbau der neuen Luckenwalder Feuerwache an der Dessauer Straße soll im nächsten Monat fertig sein.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Der derzeit größte und eingerüstete Neubau in der Stadt Luckenwalde wächst zusehens. Für knapp sechs Millionen Euro wird auf dem 6000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Gaswerkes an der Dessauer Straße/Ecke Hermann-Henschel-Weg die neue Feuerwache errichtet. Die Kosten trägt die Stadt. Oft bleiben Zaungäste stehen, um den Baufortschritt zu beobachten.

„Wir liegen dicke im Zeitplan“, sagt Ingo Reinelt, Amtsleiter für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung in der Stadtverwaltung, zufrieden. Denn der erste Spatenstich war mit einem Monat Zeitverzug im April statt im März vollzogen worden. Zum einen habe die Sanierung des kontaminierten Bodens länger gedauert, zum anderen das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so Reinelt. Doch nun gingen die Arbeiten unter der Regie der Neu- und Rekobau Glotz GmbH aus Niesky gut voran. „Der Rohbau soll im nächsten Monat fertig sein, am 24. September wird Richtfest gefeiert“, stellt Ingo Reinelt in Aussicht. Alle Medien, so auch die Versorgung mit Fernwärme, werden über den Henschel-Weg verlegt.

Derzeit wird im Verwaltungsteil des Objektes das dritte Geschoss errichtet, alle anderen Gebäudeteile sind schon fertig. Erste Klinkerfassadenarbeiten laufen, das Dach wird abgedichtet. Laut Bauzeitplan werden Anfang September Tore und Fenster eingebaut . „Unser Ziel ist es, den Bau bis zum Winter komplett dicht zu haben, dann beginnt der Innenausbau“, sagt Reinelt. Auch vom Kostenbudget liege man im Plan.

Ende 2016 soll die neue Feuerwache in Betrieb genommen werden und den alten, nicht mehr zeitgemäßen Standort neben dem Rathaus ablösen. „Es könnte sein, dass wir bereits im Spätsommer des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten fertig sind“, hofft Reinelt, will sich aber nicht festnageln lassen, „weil es bei einem solchen Bau immer wieder Unwägbarkeiten gibt“.

Das Projekt war europaweit ausgeschrieben worden. Die ursprünglich geplante Bauvariante wurde aus Kostengründen noch einmal abgespeckt. Die Nutzfläche wurde von ursprünglich 2500 Quadratmetern auf 2000 Quadratmeter reduziert. Das künftige Feuerwehr-Gebäude war zunächst auf eine Mannschaftsstärke von 120 Feuerwehrleuten ausgerichtet. Die abgespeckte Variante geht nun von 90 Kameraden aus. Auch auf einen Übungsturm wird aus Kostengründen verzichtet

Von Elinor Wenke

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