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Richtfest im Herzen von Kloster Zinna

Kloster Zinna Richtfest im Herzen von Kloster Zinna

Im Eckhaus am König-Friedrich-Platz in Kloster Zinna ist jetzt Richtfest gefeiert worden. Das Haus war April 2014 komplett ausgebrannt. Fast zwei Jahre lang stand die Ruine leer. Im Frühjahr 2016 erwarb Matthias Hennig das Haus, dass er seit dem rekonstruiert.

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Bauherr Matthias Hennig lässt das bei einem Brand zerstörte Eckhaus am König-Friedrich-Platz in Kloster Zinna herrichten.

Quelle: Iris Krüger

Kloster Zinna. Nur ungern erinnern sich die Klosteraner an den Schandfleck: das Eckhaus am König-Friedrich-Platz/Mittelstraße. Es war im April 2014 komplett ausgebrannt. Die Nachbarn hatten in der Nacht die Feuerwehr gerufen, da die Flammen bereits auf das nebenstehende Dach übergriffen. 60 Feuerwehrleute aus allen Jüterboger Ortsteilen und aus Luckenwalde waren bis zum Morgen damit beschäftigt, das Feuer zu löschen. Seit dem zierte eine verkohlte Ruine den Mittelpunkt des Ortes. Den Brand soll ein Elektrogerät ausgelöst haben.

Seit 2016 wird das Haus rekonstruiert

„Das Gebäude war gerade frisch renoviert, am nächsten Tag sollte eigentlich der neue Mieter einziehen“, erzählt Matthias Hennig, der das Haus im Frühjahr 2016 erwarb. Seit dem wird es von der Luckenwalder Bau UG, dessen Geschäftsführer Hennig ist, rekonstruiert. „Es handelt sich zwar um ein überschaubares Objekt, dennoch war es für uns eine Herausforderung“, sagt der 39-Jährige. „Die meisten Sachen am Gebäude werden von unseren Mitarbeitern ausgeführt. Nur für die Elektrik und die Sanitäranlagen sind andere, ortsansässige Firmen zuständig“, so der Bauherr.

So wie es ursprünglich war

Alles sollte so wiederhergestellt werden, wie es ursprünglich einmal war. Dazu gehörte zunächst das typische Satteldach mit Krüppelwalm. Zur Rückseite werden zwei Flachfenster aus Holz eingebaut. Die Außenhülle erhält einen schichten Kalkputz. Im Erdgeschoss soll ein großzügiger Wohnbereich mit gemütlicher Kaminecke und einer offenen Küche entstehen. Zudem ist ein Wannen- und Duschbad geplant.

„Die Gesamtfläche beträgt 80 Quadratmeter. Im Obergeschoss kommen noch einmal 40 Quadratmeter dazu“, sagt Hennig. Dort wird es ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer und einen Ankleideraum geben. Auch das Nebengebäude wurde durch den Brand beschädigt. Auf dieser Fläche entstehen eine Garage mit Technikraum und Lager, ein Minigarten und eine Terrasse.

Selbst bewohnen will Hennig das Gebäude aber nicht: „Wir haben bereits ein eigenes Haus in Luckenwalde. Daher möchte ich dieses Objekt vermieten.“

Richtfest mit Firmen und Nachbarn

Zum Richtfest am vergangenen Freitag waren alle am Bau Beteiligten und Nachbarn eingeladen. Den Richtspruch durfte Zimmermeister Dietmar Grohe aus Luckenwalde zelebrieren. Da sich im Gebäude noch kein Hausstand befand, mangelte es dem Hausherren jedoch an einem Sektglas, das nach alter Handwerkertradition nach dem Aufsagen des Spruches an der Hauswand zerschellt werden muss. So halfen die Nachbarn mit Sektgläsern aus.

„Wir sind zufrieden, dass das Haus neben uns wieder schön gemacht wird“, lobten Irene und Eckhard Peukert den Bau, auch wenn ihnen durch den Neubau des Dachs die Aussicht wieder versperrt werde.

Von Iris Krüger

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