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Richtkrone für neue Luckenwalder Feuerwache

5,8 Millionen teurer Bau Richtkrone für neue Luckenwalder Feuerwache

Vor fünf Monaten wurde der Grundstein gelegt, jetzt Richtfest gefeiert. In Luckenwalde baut die Stadt eine 5,8 Millionen Euro teure neue Feuerwache.

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Bauleute, Planer, Kommunalpolitiker, Feuerwehrleute und Verwaltungsmitarbeiter feierten Richtfest für die neue Feuerwache.

Quelle: Fotos: Elinor Wenke (2)

Luckenwalde . Für seinen Richtspruch musste Maurer Martin Olbrisch von der Neu- und Rekobau Glotz GmbH in luftige Höhe von immerhin zehn Metern klettern. Dem Neubau der Luckenwalder Feuerwache in der Dessauer Straße wurde am Donnerstagnachmittag die Richtkrone aufgesetzt. Die Stadt baut für 5,8 Millionen Euro auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes ein neues Domizil – mit Verwaltungsteil, Fahrzeughalle, Sozialtrakt und Stellplätzen.

Dabei war es kein Richtfest im klassischen Sinne. „Es gibt keinen Dachstuhl, weil es sich bei dem Bau um ein Flachdach handelt“, erklärte Bauamtsmitarbeiterin Martina Jerke. Deshalb war es auch kein Zimmermann, der dem Bau weiter gutes Gelingen wünschte und dafür ein Glas zerdeppern ließ, sondern ein Maurer.

Hintergrund

Die derzeitige Feuerwache am Markt wurde im Jahr 1900 errichtet und entspricht nicht modernen Standards.

Mit der Projektentwicklung für die neue Feuerwache wurde im Juli 2011 begonnen. 14 Wettbewerbsarbeiten von Architekten wurden eingereicht.

Die bebaute Nutzfläche der neuen Wache: 2000 Quadratmeter.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) nahm es scherzhaft: „Das hat den Vorteil, dass Sie nicht mit ansehen müssen, wie ich versuche, den letzten Nagel einzuschlagen“, wandte sie sich an die Gäste – Stadtverordnete, Planer, Feuerwehr- und Bauleute sowie Verwaltungsmitarbeiter.

Bei der Grundsteinlegung vor fünf Monaten habe sich nicht jeder vorstellen können, dass in dem „riesigen Sandkasten“ eine Feuerwache entsteht. „Nun hat ein lang gehegter Wunsch Form angenommen. Wir wollten ein funktionales Gebäude schaffen, das sich in seiner Architektur selbstbewusst in der Tradition der Moderne behaupten kann, einem Markenzeichen dieser Stadt“, sagte sie.

Der Neubau zeige, dass die Stadt kurz vor ihrem 800. Geburtstag nicht in rückwärtsgewandter Tradition erstarre, sondern Gestaltungswillen und Tatkraft zeige. Gleichzeitig teilte die Bürgermeisterin mit: „Zwar ist immer noch das Kostenbudget eingehalten, aber nicht der Terminplan. Wir sind vier Wochen schneller.“

„Der Rohbau ist pünktlich fertig, obwohl vier Wochen später als geplant der erste Spatenstich vollzogen wurde“, erklärte Amtsleiter Ingo Reinelt. Laut Plan soll die neue Feuerwache Ende 2016 in Betrieb gehen. „Es könnte sein, dass wir sogar früher fertig werden“, wagte Reinelt eine Prognose, „aber ich bin ein Verfechter kaufmännischer Vorsicht.“

Von Elinor Wenke

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