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Risse und Schlaglöcher

Schlechteste Straße in Dahmeland-Fläming Risse und Schlaglöcher

MAZ-Aktion: Besonders Fahrradfahrer und ältere Menschen mit Rollatoren müssen bei ihrem Weg auf der Wildauer Röntgenstraße aufpassen. Durch Regen und Erschütterungen sind im Laufe der Zeit einige Schlaglöcher in die Straße geraten. Der nahende Bau eines Neubaugebietes gibt Hoffnung auf Verbesserung.

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Auto erfasst unvorsichtige Radlerin

Baufahrzeuge werden zur Sanierung der Wildauer Röntgenstraße nächstes Jahr erwartet.

Quelle: Anja Meyer

Wildau. An manchen Stellen weiß man nicht so ganz genau, ob die Röntgenstraße in Wildau jetzt noch eher ein Feldweg oder doch eine richtige Straße ist. Sand liegt über Split, Schlaglöcher haben sich gebildet. Mit dem Auto kommt man gut und problemlos durch, Fahrradfahrer müssen schon aufmerksamer sein, um nicht zu stürzen. Und die direkten Anwohner haben noch ein ganz anderes Problem.

„Obwohl dieser Abschnitt mit Tempo 30 Schild und als Einbahnstraße gekennzeichnet ist, fahren viele Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in beide Richtungen“, schreibt Anwohner Volker Popp, der die Wildauer Röntgenstraße für die MAZ-Aktion als schlechteste der Region nominiert. Bei Regen werden die Zäune und geparkte Autos mit Schlamm bespritzt. Weiterhin moniert der MAZ-Leser, dass es in der Straße weder einen Gehweg noch eine Beleuchtung gibt. So sei die Straße nicht nur im Dunkeln gefährlich zu passieren, sondern auch für ältere Bürger bestehe Sturzgefahr.

„Immer besser als eine unbefestigte Straße“

In der Gemeinde weiß man um den Zustand der Straße, schätzt ihn jedoch nicht als ganz schlimm ein. Wie Bauverwaltungsleiter Wilfried Kolb erklärt, sei die Röntgenstraße bis vor ein paar Jahren noch ein besserer Feldweg gewesen und im Laufe der Zeit nach dem Patch-Verfahren saniert worden. „Das ist immerhin besser als eine unbefestigte Straße“, sagt Kolb.

In Zukunft wird sich die Röntgenstraße wohl verändern, denn im Umfeld ist ein großes Neubaugebiet geplant – Baustart ist voraussichtlich 2018. Der Abschnitt von der Ecke Schertlingstraße bis zur Schillerallee werde, so Kolb, von der Investorengemeinschaft asphaltiert und bekommt einen Gehweg. Das betrifft zwar nicht den von Volker Popp genannten Abschnitt, aber: „Der Abschnitt bis zum Kreisverkehr ist ein Anhängsel der Straße“, sagt Kolb. Er könne sich vorstellen, dass die Investoren diesen gleich mit sanieren.

Fazit: Besonders bei Regen mag die Röntgenstraße mit ihren vielen Schlaglöchern unangenehm zu befahren sein - in der Region gibt es jedoch weitaus schlimmere Straßen.

Nominierungen für „Die schlechteste Straße“: desk.df@MAZ-online.de

Von Anja Meyer

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