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Rohbau für Baruther Hort steht

Richtfest am Neubau Rohbau für Baruther Hort steht

Der Rohbau des neuen Baruther Hortes steht. Symbolisch schlugen einige Kinder am Donnerstag die letzten Nägel in ein Brett. Die Stadt investiert 3,4 Millionen Euro in den Neubau.

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Lucie, Mark, Colin und Anne (v.r.) hämmern Zimmermannsnägel in den Balken.

Quelle: Foto: Andreas Staindl

Baruth. Der neue Hort in Baruth wächst. Die Fundamente sind längst gegossen, die Mauern stehen, der Richtkranz ist aufgezogen, auch der letzte Nagel wurde in den Dachstuhl geschlagen. Nach nur 15 Wochen Bauzeit steht nun der Rohbau. Am Donnerstag wurde Richtfest gefeiert. Eine gute Gelegenheit für Bürgermeister Peter Ilk (parteilos), sich bei den Bauarbeitern zu bedanken, „die bisher sehr fleißig gearbeitet haben und im Zeitplan sind“. Baruths Rathauschef dankte auch den Stadtverordneten, „denn diese haben schließlich das Geld zur Verfügung gestellt“.

Etwa 3,4 Millionen Euro investiert die Stadt in das Objekt, sie stemmt diese Summe allein. „Die Kinder sind es uns wert“, sagt Ilk. Bedarf gibt es ohnehin. „Wir haben viele Kinder aus umliegenden Orten und derzeit mehr Nachfrage nach Hortplätzen als Kapazität“, erklärt Katrin Becker, zuständige Mitarbeiterin in der Baruther Stadtverwaltung. „Wir haben reagiert und bauen ein modernes Objekt mit mehr Platz.“ Der Nachwuchs bedankte sich gestern mit Liedern und Gedichten – inhaltlich passend zum Richtfest – und stellte schon fest: „Das wird ein schönes Haus.“

Vier der künftigen Nutzer halfen dem Bürgermeister, den letzten Nagel ins Gebälk zu schlagen, jedoch nur symbolisch. Während der Verwaltungschef einen Nagel in den Dachstuhl schlug, hämmerten Lucie, Mark, Colin und Anne die Nägel in ein Brett, dass der Hausmeister Helmut Kasche extra auf sicherer Erde bereitgelegt hatte. „Wumm, wumm“ schallte es im Takt. Die Kinder hatten offenbar so viel Spaß daran, dass sie gleich mehrere Nägel in dem Holzbrett versenkten. Der Zimmermann Hagen Hielscher hatte da schon den Richtspruch gesprochen.

Das neue Objekt ist ein Multifunktionsgebäude. Hort und Jugendklub werden ebenfalls dort einziehen, auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) will einen Raum nutzen. Zudem wird es einen großen Speiseraum geben. Die Mensa inklusive Geräte wurde so geplant, dass das sogenannte „Cook and Chill“-System umgesetzt werden kann, wie Katrin Becker erklärte. Die Speisen werden erst unmittelbar vor der Ausgabe wieder auf Verzehrtemperatur erwärmt.

Thomas Näther hat den Neubau geplant. Der Architekt aus Baruth erinnerte an den Vorgängerbau, der eigentlich „ein Provisorium und nicht mehr tragbar war“. Lange hatte die Stadt um einen Neubau gekämpft. Im Frühjahr dieses Jahres wurde das alte Gebäude abgerissen. Der Hort nutzt seitdem sechs Räume in der Grundschule; Mittag gegessen wird im Foyer. Angang Juli erfolgte die Grundsteinlegung. Seitdem wächst das Multifunktionsgebäude.

Die ersten Planungen für das neue Objekt gab es Näther zufolge schon vor drei Jahren: „Ein Haus für Kinder zu planen und bauen, ist eine tolle Aufgabe.“ Das neue Hortgebäude ist der letzte Baustein auf dem Areal der Bildungsstätten. „Schule und Kita in der Nachbarschaft sind schon neu; jetzt steht bald auch der neue Hort. Wenn alles gut läuft, können die Kinder und ihre Erzieher im Sommer des nächsten Jahres einziehen“, sagte Bürgermeister Peter Ilk.

Von Andreas Staindl

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