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Teltow-Fläming Rollentausch in der Chef-Riege
Lokales Teltow-Fläming Rollentausch in der Chef-Riege
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00:16 26.01.2016
In einem Amt: Stephan Gruschwitz und Birgit Demgensky. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Vor drei Jahren wurden die Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Teile des städtischen Kulturamtes im Luckenwalder Rathaus zum Amt für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus zusammengelegt; jetzt gibt es einen Wechsel in dessen Chef-Riege. Den Staffelstab von Amtsleiterin Birgit Demgensky (53) übernimmt ab dem 1. Februar Stephan Gruschwitz. Mit 31 Jahren ist er der jüngste Amtsleiter in der Luckenwalder Stadtverwaltung.

Gruschwitz war bislang Vize-Amtsleiter, diese Funktion übernimmt nun Birgit Demgensky. „Ich trete freiwillig in die zweite Reihe“, begründet sie ihren im Rathaus einmaligen Schritt. Seit über 25 Jahren arbeitet sie in der Stadtverwaltung. „Ich war damals sehr jung und auch mir wurde Verantwortung übertragen“, resümiert Birgit Demgensky, um heute festzustellen: „Jetzt ist es an der Zeit, die Jungen ans Ruder zu lassen.“

Gruschwitz kennt die Verwaltungsarbeit gut. 2007 begann er im Rathaus seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, qualifizierte sich zum Diplomverwaltungsbetriebswirt und errang im Abendstudium den Bachelor in Betriebswirtschaftslehre. „Solch gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter muss man halten und fördern“, ist Demgensky überzeugt. Sie genieße es, mit jungen Leuten im altersmäßig jüngsten Amt zu arbeiten. „Es liegt mir am Herzen, jungen Leuten Verantwortung zu übertragen und es wird der Stadt gut tun“, sagt sie.

Einen großen Kurswechsel strebt Gruschwitz nicht an. „Mein Arbeitsstil ist ein bisschen anders. Ich bin eher in den neuen Medien unterwegs, was vielleicht einen Effizienzvorsprung bringt“, sagt er. Hinsichtlich der Aufgaben für 2016 und die folgenden Jahre gebe es für alle im Amt viel zu tun.

„Die 800-Jahr-Feier, das Turmfest und das Musikschulfestival des Landes 2017 bereiten wir in Projektgruppen vor“, sagt Birgit Demgensky. Vordringliche Aufgaben sieht Stephan Gruschwitz in der Betreuung und Bestandspflege von Unternehmen – etwa 1600 gibt es in der Stadt. Mit der 2015 gestarteten Kampagne „Luckywalde“ will man weiter Fachkräfte anwerben. „Bisher standen Hochschulen im Mittelpunkt, jetzt geht es um Ausbildungsberufe im Handwerk“, so Demgensky. Zudem sollen ansiedlungswillige Unternehmen zum Gewerbegebiet Zapfholzweg gelockt werden. Man sei „in direkten Gesprächen“.

Von Elinor Wenke

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