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Rufbus fährt auch 2016 über die Dörfer

Niederer Fläming setzt Mobilitätskonzept fort Rufbus fährt auch 2016 über die Dörfer

Der Rufbus fährt weiter. Er kann seit Mai 2014 geordert werden, um in die Dörfer der Gemeinde Niederer Fläming zu gelangen. Inzwischen hat er sich etabliert. Deshalb beschlossen die Gemeindevertreter die Fortführung des Konzepts bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016.

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Rufbusse sind in vielen ländlichen Regilnen erfolgreich.

Quelle: Matthias Anke

Werbig. Der Rufbus wird weiter fahren. Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter Niederer Fläming die Fortführung des Mobilitätskonzeptes für den Zeitraum vom 13. Dezember bis zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016.

„Der Rufbus hat sich etabliert“, sagte Bürgermeister David Kaluza (parteilos). Er bezog sich auf die beiden Auswertungen. Bei der ersten Auswertung im Herbst 2014 gab es noch heftige Kritik an der telefonischen Erreichbarkeit der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) und am holprigen Start des seit Mai erprobten Konzepts, das Kreisverwaltung, VTF, Planungsbüro Proziv und die Arbeitsgemeinschaft „Niederer Fläming” vereinbart hatten.

Bis zur zweiten Auswertung Ende August 2015 seien die monatlichen Nutzerzahlen deutlich gestiegen. „Wir haben mehr Nutzer als Nuthe-Urstromtal“, sagt Kaluza. Besonders für Fahrten von und nach Schlenzer und Wiepersdorf werde der Rufbus genutzt. Die Stipendiaten kämen mit ihm aus allen Richtungen ins Künstlerhaus. „Als es neue Flyer gegeben hat, sind die Fahrgastzahlen nach oben geschnellt“, so der Bürgermeister weiter, der darüber informierte, dass der Landkreis um die Übernahme oder wenigstens um die Erhöhung des Zuschusses gebeten worden sei, aber abgelehnt habe. Deshalb bleibt es vorerst dabei, dass der Landkreis die Hälfte zahle und die Arbeitsgemeinschaft (AG) Niederer Fläming die andere.

Hintergrund

Für eine Rufbusfahrt ist der Bedarf anzumelden unter der Service-Telefonnummer 0 33 72/42 48 0.

Die Bestellungen werden von montags bis freitags angenommen, an Schultagen von 5 bis 16 Uhr, an Ferientagen von 5 bis 14 Uhr. Sie sind bis spätestens eine Stunde vor Fahrtbeginn beim VTF anzumelden.

So kurzfristig können aber keine Fahrten für die Mitnahme von Rollstühlen, für Gruppen ab acht Personen, fürs Wochenende und für Fahrten wochentags vor 7 Uhr bestellt werden. Sie müssen am vorhergehenden Werktag angemeldet werden.

Gefahren wird wochentags von 7 bis 20 Uhr, an Wochenenden 9 bis 20 Uhr.

Nächste Woche will die AG gemeinsam über Finanzmöglichkeiten und Werbung beraten. Auch die Werbung Die Verkehrsgesellschaft möchte gern einen Beschluss über eine längere Zeit. „Wir wollen aber erst bis 2016 warten und uns danach entscheiden, ob wir eine längere Zeit für den Rufbuseinsatz beschließen“, sagte der Bürgermeister.

Jüterbog möchte gern die Stadtlinie verbessern und bis zum Busbahnhof führen. Mit zusätzlichen Kosten wegen der Bauarbeiten an der B102 und der damit existierenden Umleitung werde gerechnet. Dahme poche wie schon 2014 darauf, den Rufbus bis Uckro fahren zu lassen, weil vom dortigen Bahnhof die Fahrt Richtung Luckau möglich sei. Der Landkreis Teltow-Fläming als Träger des öffentlichen Personen-Nahverkehrs will sich mit dem Landkreis Dahme-Spreewald und den beiden Verkehrsgesellschaften in der Region dazu verständigen.

Von Gertaud Behrendt

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