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Rugby-Sport an der Goethe-Oberschule

Trebbin Rugby-Sport an der Goethe-Oberschule

Traditionell nehmen die 7. Klassen der Goethe-Oberschule am Inisek-Projekt teil, einer geförderten Initiative für die Sekundarstufe. Diesmal beschäftigten sich die Schüler wahlweise mit dem Thema Australien oder dem Rugby-Sport.

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Robin Lehmann (l.) und Christian Hermann (r.) brachten den Siebtklässlern den Rugby-Sport nahe.

Quelle: Foto: Elinor Wenke

Trebbin. Lehrbücher und Klassenarbeiten waren für die beiden 7. Klassen der Trebbiner Goethe-Oberschule in den vergangenen Tagen tabu. Seit Dienstag beschäftigte sich eine Hälfte der Schüler mit dem Thema Australien, die andere mit dem Einmaleins des Rugby-Sports. Anlass ist das sogenannte Inisek-Projekt – eine von EU und Land Brandenburg geförderte Initiative für die Sekundarstufe, an der sich die Schule seit Jahren beteiligt.

„Ziel ist es, soziale Kompetenzen durch kulturelle Bildung zu stärken“, sagte Lehrerin und Projektkoordinatorin Sigrid Haarbeck. „Es geht dabei nicht um den Kontinent Australien schlechthin, sondern darum, fremde Kulturen kennenzulernen und zu akzeptieren“, sagte sie weiter.

Die Trainer Robin Lehmann (l) und Christian Hermann

Die Trainer Robin Lehmann (l.) und Christian Hermann.

Quelle: Elinor Wenke

Beim Rugby-Training hatten die Zwölf- bis 13-Jährigen professionelle Coaches an ihrer Seite. Robin Lehmann, Trainer beim Rugby-Landesstützpunkt Brandenburg, und Christian Hermann, Chef des Rugby-Clubs Trebbin, brachten ihnen die Grundregeln beim Wettstreit um das eiförmige Leder bei. „Es geht nicht nur um sportliche Fähigkeiten, sondern vor allem um Fairplay, um Disziplin, gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme“, erklärte Robin Lehmann.

Anfangs hatten die Schüler ihre Berührungsängste und Unsicherheiten. Doch schon am zweiten Tag formierten sie sich freiwillig in den Pausen zu kleinen Teams. Saskia Schulze hatte sich bewusst für das Rugby-Projekt entschieden. „Ich treibe lieber Sport als rumzusitzen“, sagte sie, „es hat Spaß gemacht und ich traue mir jetzt mehr zu.“ Einmal in der Woche boxt die Zwölfjährige zu Hause. Dennis Thiem (12) fährt seit 2013 Kartrennen; Rugby war für ihn Neuland. „Mir macht das Tackling Spaß, bei dem man den Ball tief hält, und dass man im Team spielen kann“, sagte er. Einig waren sich alle: Rugby ist besser als der sonst angesagte Matheunterricht.

Von Elinor Wenke

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