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SPD fordert mehr Kooperation

Blankenfelde-Mahlow SPD fordert mehr Kooperation

Blankenfelde-Mahlow als Arbeitsort, wohnen und erholen in Rangsdorf – so stellen sich die Sozialdemokraten beider Gemeinden die Entwicklung in Zukunft vor. Die SPD fordert bessere Verkehrsverbindungen und bekennt sich zu den Erweiterungsplänen von Rolls Royce in Dahlewitz.

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Dietlind Biesterfeld leitet den SPD-Ortsverband Blankenfelde-Mahlow.

Quelle: Christian Zielke

Blankenfelde-Mahlow. Die Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf sollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Treffens der SPD-Fraktionen beider Gemeinden. „Wir sind uns einig, dass wir gemeinsame Entwicklungspotenziale sehen“, sagt Dietlind Biesterfeld, die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Blankenfelde-Mahlow. In Blankenfelde-Mahlow sehe man gute Möglichkeiten einer weiteren Gewerbeansiedlung, während Rangsdorf großes Potenzial als Wohn- und Erholungsort habe.

Engere Zugtakte und ein neuer Bahnhalt

Wichtig seien gute Verkehrsverbindungen zwischen beiden Gemeinden. Neben Radwegen sprechen sich die Sozialdemokraten auch für eine Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf aus. Die Züge sollen zwischen Lichtenrade und Rangsdorf im Zehn-Minuten-Takt verkehren. Für die Regionalbahn fordert die SPD einen 30-Minuten-Takt ins Berliner Zentrum und erneuert ihre Forderung nach einem Haltepunkt am Berliner Außenring. Blankenfelde und Mahlow hätten so einen direkten Anschluss nach Potsdam, Königs Wusterhausen und zum Flughafen BER.

Verlust von Wald soll anderen Erholungsflächen zugute kommen

Die SPD stellt sich hinter die Erweiterungspläne des Triebwerkherstellers Rolls-Royce. Mit der Schaffung eines Waldcampus und der Ansiedlung weiterer Firmen aus der Luftfahrtindustrie könne sich Dahlewitz zu einem Schwerpunkt dieser Branche entwickeln. Dass für diese Erweiterung Waldflächen zwischen dem derzeitigen Gewerbegebiet und der Bahnstrecke verloren gehen, sei „verschmerzbar“. Durch die zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen könne man die Erholungsmöglichkeiten in allen Gemeindeteilen verbessern oder Schallschutzwände an der Autobahn errichten.

„Um eine geordnete Entwicklung der Gemeinde zu ermöglichen, halten wir ein integriertes Entwicklungskonzept für wichtig“, sagt Katja Grassmann, die SPD-Fraktionsvorsitzende von Blankenfelde-Mahlow. Angesichts des Siedlungsdrucks aus Berlin müsse man die Entwicklung steuern und den Einwohnern ermöglichen, Schwerpunkte und Prioritäten zu setzen.

Von Christian Zielke

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