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SWFG wird schrittweise beendet

Teltow-Fläming SWFG wird schrittweise beendet

Der Kreistag von Teltow-Fläming beschloss mit deutlicher Mehrheit, die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft SWFG zu beenden. Dabei soll zunächst der Wohn- und Immobilienbereich verkauft werden. Bei der Vermarktung des Biotechnologieparks Luckenwalde soll auf den Erhalt dieses Wirtschaftsstandortes ebenso geachtet werden wie auf den Erhalt der Arbeitsplätze.

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Der Kreishaus-Vorplatz wird gern als Parkplatz benutzt – auch von den Kreistagsabgeordneten. Das ist aber auch ihnen verboten.

Quelle: Foto: Reck

Luckenwalde. Mit einer deutlichen Mehrheit von 47 zu zwei Stimmen verabschiedete der Kreistag von Teltow-Fläming einen geordneten Rückzug des Kreises aus seiner Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWFG).

Überarbeiteter Beschlussvorschlag

Nach intensiver Diskussion bei der gemeinsamen Sitzung von Wirtschaftsausschuss und Haushalts- und Finanzausschuss (MAZ berichtete) hatte man den Beschlussvorschlag zum weiteren Umgang mit der SWFG noch mal überarbeitet. Demnach sollen nun umgehend die Geschäftsfelder „Biopark Wohnen“ und die Immobilienverwaltung verkauft werden. Weiterhin soll die Vermarktung des Bereichs „Biopark Gewerbe“ unter der Prämisse vorangetrieben werden, den Wirtschaftsstandort Biotechnologiepark in Luckenwalde und die dortigen Arbeitsplätze zu erhalten. Schließlich soll geprüft werden, inwieweit das SWFG-Personal künftig beim Landkreis beschäftigt werden kann. Terminlich will man sich nicht festlegen.

Mehrheit sieht Liquidität gesichert

Zwar warnte Matthias Stefke (BVBB-WG) vor finanziellen Risiken angesichts der Bürgschaften des Kreises und der Wirtschaftsprognose der SWFG, doch die Mehrheit sah „die Sicherung der Liquidität bei möglichst geringer Belastung des Kreishaushalts“, so Hans-Jürgen Akuloff (Linke), gegeben.

Geordneter Rückzug

Einen geordneten Rückzug empfahl Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) den Kreistagsmitgliedern auch, was ihre Parkerei vor dem Kreishaus betrifft. Statt den kleinen Vorplatz direkt am Haupteingang zu nutzen, sollten sie besser das Parkhaus des Kreises am hinteren Ende des Kreishauses nutzen. Dazu könnten sie sich bei der Kreistagsverwaltung Parkchips besorgen. Mit dem bisherigen Parkverhalten einiger Abgeordneter würden diese nur die Feuerwehrzufahrt blockieren, was eine Ordnungswidrigkeit sei, so die Landrätin.

Von Hartmut F. Reck

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