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Sackgasse soll bleiben

Mahlow-Waldblick Sackgasse soll bleiben

An der geplanten Verbindung von der Marienfelder zur Hubertusstraße in Mahlow-Waldblick scheiden sich die Geister. Die Gegner der neuen Straße sprechen sich für eine Grundsatzentscheidung der Gemeindevertretung aus. So soll die Diskussion um das Verkehrskonzept beschleunigt werden.

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Streitpunkt des Verkehrskonzepts – die geplante Verbindung von Marienfelder und Hubertusstraße in Mahlow-Waldblick.

Quelle: Foto: Christian Zielke

Mahlow. Die Entscheidung über die geplante Verbindung von der Marienfelder zur Hubertusstraße in Mahlow-Waldblick wird immer mehr zur politischen Frage. Nachdem Alexander Korsch von der Initiative Waldblick 2020 bereits eine Grundsatzentscheidung der Gemeindevertretung gefordert hatte, hält auch die Initiative Waldblick dies für eine Möglichkeit, um die Diskussion zum Verkehrskonzept für das Gebiet abzukürzen.

Gemeindevertretung soll über Öffnung entscheiden

„Wenn die Verkehrsplaner bei der Überarbeitung des Konzepts nicht zu der Empfehlung kommen, die Sackgasse beizubehalten, sollte die von den Bürgern gewünschte Variante gegen die Öffnung weiter eine Option bleiben“, sagt Florian Tack, Anwohner und Mitglied der Initiative Waldblick. Er beruft sich auf 108 Waldblicker, die sich mit ihrer Unterschrift gegen die Straßenverbindung ausgesprochen hatten. Die Verwaltung sollte keine Vorentscheidung treffen, sondern beide Optionen – Öffnung und Beibehalten der Sackgasse – zur Abstimmung stellen. Der studierte Verkehrsplaner hält die Sackgasse für die geeignete Möglichkeit, um den Verkehr in Waldblick zu bündeln. Dies sehe das Konzept der Planer ohnehin vor. Grundsätzlich lobte er das vorgelegte Konzept als „guten Konsens“. Die Frage der umstrittenen Verbindung beider Straßen solle bald entschieden werden, um keinen Stillstand zu verursachen. Er selbst hält die Argumente gegen die Öffnung für die stärkeren – ökologisch, finanziell und verkehrsplanerisch. Da die Gemeinde am nördlichen Ende der Marienfelder Straße ein Regenwasserbecken plant, könne man dessen Zufahrt als Wendemöglichkeit nutzen. Das spare Kosten für die Anwohner.

Initiative will keine Gehwege

Für Peter Abend, den Vorsitzenden der Initiative Waldblick, spielt zudem der Umweltschutz eine wichtige Rolle. Die geplante Straßenverbindung zerstöre wertvollen Wald und versiegle Flächen. In einer Stellungnahme zum Verkehrskonzept spricht sich der Verein dafür aus, sämtliche neu zu bauenden Straßen in Waldblick als Mischverkehrsfläche zu gestalten. Der Verzicht auf Geh- und Radwege spare Kosten und zwinge zum langsamen Fahren.

Eine Einigung in der Diskussion hält Abend für schwierig. „Ich glaube da nicht dran“, sagte er. Zu groß sei der Einfluss der Befürworter der Öffnung auf die Verwaltung. Regina Bomke (CDU), Ortsvorsteherin von Mahlow, kündigte an, dass sich der Ortsbeirat in dieser Frage positionieren wolle, „wenn alle Abwägungen vorligen.“

Von Christian Zielke

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