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Teltow-Fläming Sänger aus Canterbury brillieren in St. Nikolai
Lokales Teltow-Fläming Sänger aus Canterbury brillieren in St. Nikolai
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12:40 08.08.2016
In traditionellen grünen Chorroben traten Mitglieder des Ensembles aus dem Partner-Kirchenkreis Canterbury in der Nikolaikirche auf. Quelle: Iris Krüger
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Jüterbog

Ein Konzert der besonderen Art erlebten die Besucher, die am Sonntagvormittag in die Nikolaikirche Jüterbog gekommen waren. Zu Gast waren acht Mitglieder des „St. Stephen’s Church Choir“ aus Canterbury, die während des Gottesdienstes einen Teil ihres Repertoires darboten.

Partnerschaft der Kirchenkreise

Mit dem Besuch des Chors aus Großbritannien sollen die Beziehungen zwischen dem evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming und der Diözese Canterbury weiter vertieft werden. Die Sänger weilten vom 5. bis 7. August in Brandenburg. Untergebracht waren die insgesamt neun Mitglieder des Chores in Privatquartieren. Im Gepäck hatten sie besonders ansprechende Musik aus ihrer sakralen Tradition. Insgesamt gaben sie diesmal drei Konzerte in verschiedenen Gotteshäusern. Bereits am Freitag stand ein Auftritt in Märkisch Buchholz auf dem Programm. Am Samstag gastierte das Ensemble unter der Leitung von Stephen Barker in der Dreifaltigkeitskirche in Zossen. Der Sonntag war dem Gottesdienst in der Jüterboger Kirche gewidmet.

Hintergrund

Der „St. Stephen’s Church Choir“ aus Canterbury hat etwa 30 Mitglieder, darunter Kinder und Studenten der zwei Universitäten von Canterbury.

Im August tritt der Chor häufig in anderen Teilen Großbritanniens oder im Ausland auf.

Das musikalische Repertoire umfasst mehrere Jahrhunderte – von gregorianischen Gesängen bis hin zu modernen Komponisten.

Chorleiter ist der 1977 geborene Stephen Barker, Organist ist Hugo Kennard, geboren 1988.

Die Gemeinde in Canterbury hat eine lange musikalische Tradition. Der Chor gestaltet wöchentlich das Hochamt und die Abendmesse mit.

Als dieser vorbei war, kündigte Kreiskantor Peter-Michael Seifried den Kirchenbesuchern noch ein weiteres musikalisches Highlight an: „Sie haben jetzt die Möglichkeit zu gehen oder zu bleiben. Wenn Sie gehen, haben Sie eine schöne Andacht miterlebt. Wenn Sie aber ausharren, dürfen Sie noch weitere 30 Minuten den Chor aus Canterbury genießen.“

„Lunchtime Concert“ als Zugabe

Beim sogenannten „Lunchtime Concert“ wurden die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch das Kirchenjahr mitgenommen. So kamen sakrale Lieder von der Weihnachtszeit bis zu Ostern zu Gehör. „Zum Repertoire der Sängerinnen und Sänger aus Großbritannien gehören nicht nur Werke englischer, sondern auch deutscher Komponisten wie Felix Mendelsohn oder Georg-Friedrich Händel und Johann Eckert“, erklärte Seifried. Gesanglich blieb man aber, bis auf wenige lateinische Ausnahmen, eher der Muttersprache treu. Das schreckte die zahlreichen Gästen keineswegs ab, dem „Lunch­time Concert“ in der Nikolaikirche beizuwohnen.

Begeisterte Zuschauer

Unter ihnen war auch Erika Graf aus Mittelfranken. Die 76-Jährige macht jedes Jahr mit ihrer Familie in Brandenburg Urlaub. „Zu Hause sind wir alle musikalisch. Wir spielen Instrumente und singen gern. In der Zeitung haben wir von diesem Konzert gelesen und haben uns sehr darauf gefreut“, sagt die Rentnerin. Vom Auftritt des „St. Stephen’s Church Choir“ ist sie begeistert. „Es war einfach wunderbar. Und die Akustik in der Kirche ist wirklich bemerkenswert“, freut sie sich. Somit wird es wohl nicht der letzte Besuch in Jüterbog gewesen sein.

Von Iris Krüger

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