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Teltow-Fläming Sanierung am Treuenbrietzener Tor
Lokales Teltow-Fläming Sanierung am Treuenbrietzener Tor
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06:20 26.10.2016
Polier Sando Buchsteiner (vorn) und Baggerfahrer Frank Bodylski bauen derzeit den alten Regenwasserkanal zurück. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Autofahrer müssen am Treuenbrietzener Tor in Luckenwalde weiterhin Geduld haben und Einschränkungen in Kauf nehmen. Die Straße wird im Auftrag der Stadt grundhaft saniert – inklusive aller Kanäle, der Gehwege und der Parktaschen. Das Vorhaben ist der sechste und letzte Bauabschnitt bei der Sanierung des Luckenwalder Industriegebietes. Die Arbeiten haben im September begonnen und werden etwa ein Jahr dauern.

„Wir bauen in vier Abschnitten, um die ansässigen Unternehmen so wenig wie möglich zu belasten“, erklärt Jürgen Schmeier, Leiter des städtischen Straßenamtes, gegenüber der MAZ. Zurzeit ist schwere Technik im ersten Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und der Einfahrt zu den Elsterwerkstätten im Einsatz, der Bereich ist für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Der Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Elsterwerkstätten ist voll gesperrt. Der Verkehr wird über Schieferling und Industriestraße umgeleitet. Quelle: Elinor Wenke

„Der neue Schmutzwasser- und der Regenwasserkanal sind schon drin“, sagt Schmeier. Derzeit sind Polier Sandro Buchsteiner und Baggerfahrer Frank Bodylski vom Holzdorfer Unternehmen Eurovia dabei, den alten Regenwasserkanal zurückzubauen. Wo noch vor Wochen eine Fahrbahn war, tut sich jetzt ein langer, 1,20 Meter tiefer Krater auf. Die Bauleute sind im Zeitplan.

Anschließend wird die Fahrbahn mit Asphalt erneuert. Auf der östlichen Seite, entlang der Unternehmen, werden außerdem ein neuer Gehweg und eine Mulde für die Regenentwässerung der Fahrbahn gebaut. Auf der gegenüberliegenden Seite (in Richtung Schwindsuchtbrücke) ist laut Schmeier eine lange und drei Meter breite Parkbucht für Lastkraftwagen geplant.

Investition von 1,2 Millionen Euro

Insgesamt investiert die Stadt in den letzten Bauabschnitt 1,2 Millionen Euro – einschließlich neuer Fahrbahn und des Kanalbaus im Auftrag der Nuthe Wasser und Abwasser GmbH (Nuwab). Der Bereich zwischen Kreisverkehr und Elsterwerkstätten wird noch bis zum Jahresende dicht sein. Der Fahrzeugverkehr wird über den Schieferling und die Industriestraße umgeleitet.

Dann rückt die Baustelle weiter. „In Abhängigkeit von der Witterung müssen wir schon bis Ende 2017 mit Baustellen rechnen“, schätzt Schmeier. Dann wird eines der aufwendigsten Sanierungsprojekte der Stadt abgeschlossen sein.

Der erste der sechs Bauabschnitte hat in den Jahren 2007/2008 mit der Schaffung des neuen Kreisverkehrs unterhalb der Schwindsuchtbrücke begonnen. Das Industriegebiet mit einer Fläche von 80 Hektar ist das größte und älteste Industrie-Areal der Stadt und beherbergt rund 80 Unternehmen mit 2000 Mitarbeitern. Mit Hilfe von zwei Förderprogrammen hat die Stadt dann innerhalb von zehn Jahren insgesamt rund acht Millionen Euro in die Sanierung der Straßen und Nebenanlagen investiert.

Von Elinor Wenke

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