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Sanierung der Wiesenschule verzögert sich

Jüterbog Sanierung der Wiesenschule verzögert sich

Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zeigt deutlich, dass ein Ausbau oder Anbau der Wiesen-Oberschule in Jüterbog für die Stadt nicht finanzierbar ist. Der Altbau dagegen muss dringend saniert werden, um Hygiene, Barrierefreiheit und Energieverbrauch zu verbessern. Doch die Baumaßnahmen verzögern sich um mindestens ein Jahr.

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Die Wiesenschule braucht eine Sanierung.

Quelle: Foto: Uwe Klemens

Jüterbog. Die Sanierung der Jüterboger Wiesen-Oberschule verzögert sich um mindestens ein Jahr. Das geht aus einer Anfrage des Stadtverordneten Hendrik Papenroth (Für Jüterbog) an die Stadtverwaltung hervor. Demnach wird die energetische, brandschutztechnische und barrierefreie Sanierung nicht im Sommer 2017, sondern „nach gegenwärtigem Stand“ frühestens 2018 beginnen, wie Bauamtsleiterin Kira Wenngatz sagt. Die europaweiten Ausschreibungen für Planungsleistungen laufen allerdings bereits und sollen im Frühjahr vergeben werden.

Wiesenoberschule Jüterbog

Wiesenoberschule Jüterbog

Quelle: Uwe Klemens

Das Bauamt der Stadt teilte auf Anfrage der MAZ mit, dass nur die kleinste Sanierungsvariante finanzierbar ist. In einer Machbarkeitsstudie wurde zuvor die „kostengünstigste, effektivste und nachhaltigste“ Variante einer Komplettsanierung untersucht. Dabei wurde auch der Ausbau des Dachgeschosses, ein Anbau an den Altbau oder ein Neubau auf dem Schulhof in Betracht gezogen. „Das Ergebnis hat den Kostenrahmen vollkommen gesprengt und wäre auch mit Fördermitteln nicht zu leisten gewesen“, sagt Wenngatz zum Ergebnis der Studie. Rund fünf Millionen Euro wären für diese Varianten nötig gewesen.

Brandschutz, Barrierefreiheit und Hygiene als Problempunkte

Stattdessen bleibt die Sanierung auf den Altbau beschränkt. Hier habe sich wegen der finanziellen Notlage der Stadt eine ganze Reihe von baulichen Problemen angestaut, die laut Verwaltung nicht nur den Brandschutz und die Barrierefreiheit betreffen, sondern auch „unzureichende Hygiene“ im Sanitärbereich. Die ungeprüften Schätzungen gehen von 2,2 Millionen Euro Baukosten aus, von denen eine Million Euro durch die Städtebauförderung finanziert werden könne.

„Die Maßnahme hat von Seiten des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung oberste Priorität, allerdings stehen im Förderprogramm nicht ausreichend Mittel für die Umsetzung bereit“, sagt Wenngatz. Die Stadt bemühe sich um zusätzliche Fördermittel aus anderen Quellen. Das Kreativhaus der Wiesenschule ist nicht Teil der Sanierung.

Von Peter Degener

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