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Sanierung in Etappen in Luckenwalde

Ackerbürgerhaus vor dem Kreishaus Sanierung in Etappen in Luckenwalde

Drei Jahre nach Vollendung der Außensanierung des denkmalgeschützten Ackerbürgerhauses vor der Kreisverwaltung, soll mit dem Innenausbau begonnen werden. Der kostet rund 200 000 Euro. Doch nur die Hälfte davon steht zur Verfügung. Neue Geldquellen sind nicht in Sicht, so dass der Innenausbau wohl in Etappen erfolgt.

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Das Ackerbürgerhaus kann nur in Etappen saniert werden.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Am nächsten Montag soll es endlich weitergehen. Das denkmalgeschützte Ackerbürgerhaus direkt vor der Kreisverwaltung wird nun auch im Innern ausgebaut, nachdem Fassade, Dach und Außenanlagen bereits in den Jahren 2011 bis 2013 saniert wurden.

Heizung und Sanitär sind ausgeschrieben

Seitdem steht das wohl älteste Haus Luckenwaldes leer, weil es sowohl an einem Nutzungskonzept als auch am Geld fehlte. Doch bereits 2015 wurden 100 000 Euro für das Gebäude im Kreishaushalt eingeplant. Im Dezember erfolgte die Ausschreibung die Gewerke Heizung und Sanitär. Im vergangenen Monat schrieb die Kreisverwaltung nach eigenen Angaben Teilbereiche des Bauhauptgewerks aus.

Nun müssten aber erst einmal „die Möglichkeiten zur Bereitstellung der noch fehlenden Finanzmittel geprüft“ werden, heißt es in einer Informationsvorlage für den Kreistag. Erst wenn man weiß, dass das Geld auch zur Verfügung steht, könnten die Elektroarbeiten und danach die Maler-, Fliesenleger- und Tischlerarbeiten ausgeschrieben werden. Insgesamt rechnet man mit Kosten in Höhe von 200 000 Euro.

Für Investitionen reichen die Schlüsselzuweisungen nicht

Da in diesem Haushaltsjahr der Landkreis deutlich weniger investive Schlüsselzuweisungen vom Land erhält, fällt davon für das Ackerbürgerhaus nichts ab. Aber auch die Hoffnung, dass man bereits im Haushalt vorgesehene Planungsleistungen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes finanzieren und die dadurch freiwerdende Haushaltsposition zugunsten des Ackerbürgerhauses umschichten könnte, dürfte zumindest für das laufende Haushaltsjahr nicht funktionieren, so die Kreisverwaltung. Das liege an der Prüfung der Förderanträge, deren Abschluss zeitlich nicht absehbar sei.

Deshalb wird der Innenausbau des Ackerbürgerhauses wohl wieder stocken. mut

Von Hartmut F. Reck

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