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Teltow-Fläming Sanitätshaus stiftet Buddy-Bär „Bruno“
Lokales Teltow-Fläming Sanitätshaus stiftet Buddy-Bär „Bruno“
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05:05 07.10.2016
Ein Buddy-Bär für Luckenwalde zum Stadtjubiläum. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Ein besonderes Maskottchen hat Jutta Behr vom gleichnamigen Luckenwalder Sanitätshaus anlässlich der 800-Jahr-Feierlichkeiten in die Kreisstadt geholt: einen Buddy Bär mit Luckenwalder Motiven. „Die Plakate zur Jubiläumsfeier werden abgenommen und verschwinden wieder; ich wollte aber etwas Bleibendes schaffen“, sagt die Geschäftsfrau. Sie hatte Tattoo-Artistin Birgit Wohlauf mit der Gestaltung des originellen Kunststoff-Rohlings beauftragt.

Jutta Behr (hinten r.) taufte mit ihren Gästen den farbenfrohen Buddy-Bär auf den Namen „Bruno“. Quelle: Elinor Wenke

Die Künstlerin hatte ihren Spaß, aber auch viel Arbeit mit dem Projekt. „Ich habe das Material angeschliffen und grundiert, ehe ich mit Sprühtechnik und Handmalerei die Motive aufbringen konnte“, berichtet die 53-Jährige. Zum Schluss wurden die Bilder noch dreifach mit Klarlack versiegelt.

Luckenwalder Kariedeljungs auf dem Hinterteil

Herausgekommen ist ein fröhlicher Meister Petz in den Luckenwalder Farben Blau und Gelb. Der Oberkörper leuchtet himmelblau; über dem Bauch trägt der Bär eine Schärpe mit dem Logo der 800-Jahr-Feier, darüber das Bärenlogo des Sanitätshauses. „Unten steht der Bär auf einer grünen Wiese mit gelben Blumen“, erklärt Birgit Wohlauf.

Das Hinterteil zieren die Luckenwalder Kariedeljungs. „Sie drehen sich um, als wollten sie sagen: Wir sind dann mal weg“, erklärt Jutta Behr, denn tatsächlich mussten die traditionellen Figuren vom Kariedelbrunnen wegen der gegenwärtigen Boulevardsanierung vorübergehend demontiert werden.

Die Luckenwalder Kariedeljungs – der Skulptur aus der Fußgängerzone nachempfunden. Quelle: Elinor Wenke

Gemeinsam mit den Kindern der Evangelischen Kindertagesstätte taufte Jutta Behr die Skulptur auf „Bruno“ und erklärte seine Bezeichnung. „Buddy bedeutet auf Englisch ,Kumpel’, der Bär ist also unser Freund“, sagte sie. Außerdem gab sie ihre selbst kreierte Geschichte vom Buddy-Bär zum besten, der in Berlin unglücklich war und deshalb nach Luckenwalde zum Stadtjubiläum auswanderte. Die Mädchen und Jungen sangen dazu das Lied „Kam ein kleiner Teddybär . . .“, ehe sie zum Picknick eingeladen wurden – natürlich standesgemäß auch mit Gummibärchen.

Standortsuche für den Buddy-Bären

Nun wird noch ein passender öffentlicher Standort für „Bruno“ gesucht. MAZ-Leser können ihre Ideen äußern, wo der Buddy-Bär künftig die Luckenwalder begrüßen soll. „Denkbar wäre der Berliner Platz am Bahnhof“, sagte Bauhofchef Frank Dunker, „oder vor dem Rathaus, der Bibliothek oder dem Kreishaus.“ Da der Bär ein Leichtgewicht ist, müsste er nach Dunkers Ansicht auf einen schweren Sockel gebracht werden. Auch als „Wanderbären“ könnte sich Jutta Behr die Figur vorstellen. So könnte „Bruno“ auf Wunsch zeitweise in Kitas, Schulen oder Einkaufsmärkten wohnen.

Info: Standort-Vorschläge an das Sanitätshaus Behr, Tel. 0 33 71/63 25 78.

Von Elinor Wenke

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