Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Sauberes Trinkwasser in Reinsdorf
Lokales Teltow-Fläming Sauberes Trinkwasser in Reinsdorf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 09.01.2016
Verbandsvorsteherin Carmen Straach. Quelle: Peter Degener
Anzeige
Reinsdorf

Das Trinkwasser in Reinsdorf schießt wieder kraftvoll und sauber aus dem Wasserhahn. Fast drei Kilometer lange Leitungsstränge und 74 Hausanschlüsse sind in dem Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming im vergangenen halben Jahr erneuert worden, wie Carmen Straach, Verbandsvorsteherin des Wasser- und Abwasser Zweckverbands Hohenseefeld (WAZV) mitteilte.

Die alten Leitungen im Ort stammten noch aus dem Jahr 1959. Diese Stahlleitungen waren jedoch über Jahrzehnte mit einer Mineralienkruste zugewachsen. „Die Druckverhältnisse waren nicht die besten, es gab braunes Wasser“, begründet Straach die Baumaßnahme. Jetzt liegen moderne Kunststoffrohre im Boden. Ursprünglich war eine Bauzeit von Juni bis Mitte Oktober geplant, am Ende hatte sich die Fertigstellung um zwei Monate bis Mitte Dezember verzögert. Insgesamt wurden 282 000 Euro investiert, von denen die Anlieger 66 000 Euro tragen.

Rund die Hälfte der Reinsdorfer hat bereits die Kostenbescheide erhalten – einige haben sich daraufhin verwundert beim WAZV gemeldet. Auf der Abrechnung findet sich ein Posten „Anschluss an Trinkwasserleitung“, der mit rund 229 Euro berechnet ist. „Viele Bürger haben das falsch verstanden. Es handelt sich dabei um keine Nachzahlung von Anschlussbeiträgen“, sagt Straach. Tatsächlich werde mit dem Posten eine Anbohrschelle berechnet. Diese verbindet die Hauptleitung mit dem Anschluss am Haus. Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch der Verlauf der Leitung korrigiert. Bisher lag der Strang entlang der Wiepersdorfer Straße auf den Grundstücken der Anlieger. Das ist bei den neuen Leitungen nicht mehr der Fall. „Der Zweckverband wird auf eigene Kosten die bislang in den Grundbüchern eingetragenen Leitungsrechte löschen lassen“, sagte Straach der MAZ.

Für 2016 kündigte die Verbandsvorsteherin Bauarbeiten in Ihlow an, wo die Häufigkeit von Rohrbrüchen in den vergangenen Jahren zugenommen habe. Mittelfristig müsse nur noch in einem Ortsteil im Verbandsgebiet das Trinkwassernetz vollkommen neu verlegt werden: In Nonnendorf stammen die Leitungen wie in Reinsdorf noch aus dem Jahr 1959. „Eventuell in den nächsten fünf Jahren“ könnten die Nonnendorfer mit einer Erneuerung des Wassernetzes rechnen.

Von Peter Degener

Teltow-Fläming Kunstwerk von Erwin Hahs - Übermaltes Hitler-Porträt

Erwin Hahs, war ein Maler, dessen Kunst zu NS-Zeiten als „entartet“ galt und in der DDR unter Zensur litt. Nun wird mit „Großes Requiem“ eines der Bilder des zuletzt in Zernsdorf lebenden Malers in Berlin gezeigt. Es gilt als wichtige Arbeit der Nachkriegszeit. Mit einer Röntgenaufnahme wird auf der Schau gezeigt: Unter dem Werk befindet sich ein Hitler-Porträt, das Hahs übermalte.

09.01.2016
Teltow-Fläming Arbeitsmarkt In Teltow-Fläming - Geringer saisonaler Anstieg

Im Dezember sind die Arbeitslosenzahlen im Kreis Teltow-Fläming saisonbedingt leicht gestiegen. Allerdings war der Anstieg weniger stark wie in den Vorjahren. Im Dezember waren im Landkreis 5668 Menschen als arbeitslos gemeldet. Das sind nur 201 mehr als im Vormonat, aber immerhin 426 weniger als im Vorjahr.

06.01.2016
Teltow-Fläming Problem mit Wertstoffsäcken in Luckenwalde - Gelbe Säcke warten auf Abholung

Am 1. Januar war Abholtag für gelbe Säcke in der Straße Zum Freibad in Luckenwalde. Doch die Wertstoffbeutel liegen immer noch dort – die Anwohner sind entsprechend sauer und beschweren sich über die ausgefallene Entsorgung. Doch die Firma Alba beteuert, dass ihre Mitarbeiter dort unterwegs waren.

09.01.2016
Anzeige