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Sauberes Trinkwasser in Reinsdorf

Zweckverband beendet Investitionsprojekt Sauberes Trinkwasser in Reinsdorf

Der Zweckverband Hohenseefeld hat die Trinkwasserleitungen für 74 Anlieger in Reinsdorf (Niederer Fläming) erneuert. Die Anlieger können sich über kräftigen Wasserdruck und vor allem sauberes Wasser freuen. Die Abrechnung sorgte jedoch bei einigen Bürgern für Irritationen.

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Verbandsvorsteherin Carmen Straach.

Quelle: Peter Degener

Reinsdorf. Das Trinkwasser in Reinsdorf schießt wieder kraftvoll und sauber aus dem Wasserhahn. Fast drei Kilometer lange Leitungsstränge und 74 Hausanschlüsse sind in dem Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming im vergangenen halben Jahr erneuert worden, wie Carmen Straach, Verbandsvorsteherin des Wasser- und Abwasser Zweckverbands Hohenseefeld (WAZV) mitteilte.

Die alten Leitungen im Ort stammten noch aus dem Jahr 1959. Diese Stahlleitungen waren jedoch über Jahrzehnte mit einer Mineralienkruste zugewachsen. „Die Druckverhältnisse waren nicht die besten, es gab braunes Wasser“, begründet Straach die Baumaßnahme. Jetzt liegen moderne Kunststoffrohre im Boden. Ursprünglich war eine Bauzeit von Juni bis Mitte Oktober geplant, am Ende hatte sich die Fertigstellung um zwei Monate bis Mitte Dezember verzögert. Insgesamt wurden 282 000 Euro investiert, von denen die Anlieger 66 000 Euro tragen.

Rund die Hälfte der Reinsdorfer hat bereits die Kostenbescheide erhalten – einige haben sich daraufhin verwundert beim WAZV gemeldet. Auf der Abrechnung findet sich ein Posten „Anschluss an Trinkwasserleitung“, der mit rund 229 Euro berechnet ist. „Viele Bürger haben das falsch verstanden. Es handelt sich dabei um keine Nachzahlung von Anschlussbeiträgen“, sagt Straach. Tatsächlich werde mit dem Posten eine Anbohrschelle berechnet. Diese verbindet die Hauptleitung mit dem Anschluss am Haus. Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch der Verlauf der Leitung korrigiert. Bisher lag der Strang entlang der Wiepersdorfer Straße auf den Grundstücken der Anlieger. Das ist bei den neuen Leitungen nicht mehr der Fall. „Der Zweckverband wird auf eigene Kosten die bislang in den Grundbüchern eingetragenen Leitungsrechte löschen lassen“, sagte Straach der MAZ.

Für 2016 kündigte die Verbandsvorsteherin Bauarbeiten in Ihlow an, wo die Häufigkeit von Rohrbrüchen in den vergangenen Jahren zugenommen habe. Mittelfristig müsse nur noch in einem Ortsteil im Verbandsgebiet das Trinkwassernetz vollkommen neu verlegt werden: In Nonnendorf stammen die Leitungen wie in Reinsdorf noch aus dem Jahr 1959. „Eventuell in den nächsten fünf Jahren“ könnten die Nonnendorfer mit einer Erneuerung des Wassernetzes rechnen.

Von Peter Degener

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