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Schädel und Knochen bei Bauarbeiten gefunden

Luckenwalde Schädel und Knochen bei Bauarbeiten gefunden

Bei Erdarbeiten in Luckenwalde wurden am Donnerstag ein Schädel und mehrere Knochen gefunden. Laut Polizei ist nicht auszuschließen, dass es sich um ein junges Verbrechen handelt. Bis Gewissheit herrscht, was es mit dem Fund auf sich hat, werden aber wohl noch Wochen vergehen.

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Schädel und Knochen, die durch die Ausschachtungsarbeiten freigelegt wurden.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Bei Ausschachtungsarbeiten in der Straße des Friedens in Luckenwalde wurden am Donnerstag ein Schädel und Knochen gefunden. Die Polizei sicherte den Fundort. Über Identität und Todesursache kann derzeit nur gerätselt werden. „Wir müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen“, sagte Oberkommissar Rolf Mauersberger. Es ist möglich, dass die menschlichen Überreste schon seit Jahrzehnten dort liegen. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das erst vor wenigen Jahren verübt wurde oder dass Schädel und Knochen an dieser Stelle abgeladen wurden. Kriminaltechniker haben den Fundort nach weiteren Spuren abgesucht. Da die Fahrbahn derzeit wegen der Bauarbeiten in diesem Bereich gesperrt ist, kam es zu keinen zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Hier in der Straße des Friedens in Luckenwalde wurden die menschlichen Überreste gefunden

Hier in der Straße des Friedens in Luckenwalde wurden die menschlichen Überreste gefunden. Die Polizei schaute sich den Fundort genau an.

Quelle: Margrit Hahn

Gefunden wurden die menschlichen Überreste von Mitarbeitern der Firma Belm. Sie sind derzeit dabei, eine Heiztrasse zum Sportkomplex Mozartstraße zu verlegen. Der Rohrgraben soll insgesamt 1,20 Meter tief werden. In einer Tiefe von 80 Zentimetern entdeckten ein Baggerfahrer und ein weiterer Tiefbauarbeiter zwischen 10 und 11 Uhr den ungewöhnlichen Fund. „So etwas hatten wir noch nicht“, stellten die Arbeiter fest. Sie mussten die Tiefbauarbeiten unterbrechen. Ihrer Ansicht nach liegen Schäden und Knochen schon länger dort. Es ist Jahre her, dass die Straße zuletzt gemacht wurde und dabei wurde auch nicht so tief ausgeschachtet. „Der Boden ist uralt und unberührt“, ist sich der Tiefbauer sicher.

 

Von Margrit Hahn

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