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Schlägerei in Blankenfelder Asylbewerberheim

Attacke mit Besenstiel und Feuerlöscher Schlägerei in Blankenfelder Asylbewerberheim

In einer Asylbewerberunterkunft in Blankenfelde kam es am Freitag in den frühen Morgenstunden zu einer heftigen Auseinandersetzung. Angefangen hatte es mit den Pöbeleien eines Bewohners. Dann waren acht Menschen in eine Schlägerei verwickelt und am Ende hatte sich große Menschentraube gebildet.

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Quelle: dpa

Blankenfelde. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in einer Blankenfelder Asylbewerberunterkunft zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Asylbewerbern aus Syrien und Tschetschenien.

Wie die Polizei berichtete, pöbelte ein alkoholisierter 39-jähriger Syrer (1,12 Promille) bereits am Donnerstagabend in der Asylbewerberunterkunft herum. Er beschimpfte einige ebenfalls dort wohnende Tschetschenen.

Ruhe war schnell vorbei

Dann kehrte etwas Ruhe ein. Der Syrer war in seinem Zimmer verschwunden.

Später, um kurz vor 1:30 Uhr, erschienen dort mindestens vier Tschetschenen und wollten den Syrer zur Rede stellen. Doch die Situation eskalierte. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Syrern und den vier Tschetschenen.

Dabei soll einer der Syrer auch mit einem Besenstiel auf die andere Gruppe eingeschlagen haben.

Auf der anderen Seite wurde ein Feuerlöscher von der Wand genommen und die Zimmertür des Syrers beschädigt.

Einsatz von Pfefferspray

Ein Wachschutzmitarbeiter, der die Streitenden trennen wollte, setzte Pfefferspray ein. Verletzt wurde dabei niemand.

Derweil versammelten sich weitere Asylbewerber beider Abstammungen im Flur des Hauses. Die Gruppe schwoll an und schließlich hatte sich beim Eintreffen der Polizei vor dem Haus eine Menschentraube von rund 50 Personen beider Parteien gebildet hatte.

Die Polizeibeamten löste die Ansammlung auf. Nach Klärung der Lage und nachdem sich die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, wurden beide Parteien räumlich getrennt untergebracht.

Leichte Verletzungen

Der 39-jährige Syrer erlitt eine oberflächliche Handverletzung, die vier Tschetschenen leichte Schürfwunden. Rettungskräfte waren vor Ort, brauchten aber keine der Personen zu Behandlung ins Krankenhaus bringen.

Die Polizei ermittelt zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und versucht die Geschehnisse aufzuklären.

Von MAZonline

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