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Teltow-Fläming Schlenzer: Bürger wollen einen Dorftreff
Lokales Teltow-Fläming Schlenzer: Bürger wollen einen Dorftreff
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00:17 21.03.2016
Das alte Sportlerheim neben dem Sportplatz könnte ein Treffpunkt für alle Schlenzeraner sein. Quelle: Victoria Barnack
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Schlenzer

In Schlenzer hat sich in den vergangenen Jahren eine funktionierende Gemeinschaft gebildet. Die Eröffnung einer Teilstrecke der Fläming-Skate, die quer durch das kleine Bergdorf führt, hat das noch forciert. Doch war fehlt, ist ein Dorfgemeinschaftshaus. So müssen sich beispielsweise Gruppen, die Veranstaltungen im Dorf planen, in privaten Häusern treffen.

Dass sie traurig über das Fehlen eines solchen zentralen Treffpunkts sind, haben viele Schlenzeraner in einer Umfrage der MAZ erklärt. Wie groß das Interesse ist, wusste bisher nicht einmal Ortsvorsteher Reinhard Siebert. Er gibt zu, überrascht über das Ergebnis zu sein und denkt nun über mögliche Lösungen nach.

SV Traktor Schlenzer

Der Sportverein wurde 1965 gegründet und feierte im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Zeitweise spielten fünf Fußballmannschaften in verschiedenen Altersklassen für den SV Traktor.

Sportplatz und Umkleidekabinen wurden im Jahr 1976 dem Verein übergeben – das Gelände gehört der Gemeinde Niederer Fläming.

Im Jahr 2000 erfolgte zuletzt ein Ausbau. 2014 wurde die Heizung erneuert.

Grundsätzlich bestehen in dem Dorf mit über 200 Einwohnern drei Varianten. „Das Feuerwehrhäuschen ist unzweckmäßig“, erklärt Siebert direkt. Der kleine Raum ist für größere Gruppen nicht geeignet. Ein Ausbau stehe daher nicht zur Debatte. Vorschlag Nummer 2 wäre das Pfarrhaus in der Ortsmitte, das direkt neben dem frisch sanierten Gotteshaus liegt. „Es gehört allerdings der Kirche“, erläutert Siebert. Außerdem ist es momentan bewohnt und kommt daher ebenfalls nicht in die nähere Auswahl.

Sportlerheim Schlenzer als potenzieller Treffpunkt

Vielversprechender erweist sich für die Schlenzeraner als das alte Sportlerheim neben dem Sportplatz des Dorfes. Es wurde vor knapp 40 Jahren vom Verein SV Traktor Schlenzer, dem das Gebäude bis heute gehört, gemeinsam mit vielen Dorfbewohnern und Freunden aus umliegenden Ortschaften aufgebaut. „Diesen Leuten tut es heute weh, zu sehen was dort passiert – nämlich nichts“, berichtet der Ortsvorsteher.

Dass sich an dem Gebäude nichts tut, liegt vor allem daran, dass derzeit auch im Schlenzeraner Sportverein wenig passiert. „Eine Gruppe von sieben Frauen macht dort einmal pro Woche Sport“, sagt Reinhard Siebert. Ansonsten steht es um den Verein allerdings schlecht. Eine aktive Fußballmannschaft gibt es momentan nicht. Außerdem fehlt der Nachwuchs. In einer Mitgliederversammlung soll demnächst sogar über eine mögliche Vereinsauflösung diskutiert werden.

Ortsvorsteher Reinhard Siebert. Quelle: Victoria Barnack

Würde der Verein bestehen bleiben, sieht Ortsvorsteher Reinhard Siebert viel Handlungsbedarf, aber auch Potenziale. „Der Sanitärbereich müsste komplett erneuert werden“, sagt er. Siebert weiß gleichzeitig um die finanziellen Schwierigkeiten. Denn die Schlenzeraner und ihr Sportverein müssten wohl das meiste Geld in Form von Spenden sammeln. Die Gemeinde Niederer Fläming könnte sie materiell unterstützen.

Ortsvorsteher wünscht sich Fortbestehen des Sportvereins

Bis es neue Nachrichten vom SV Traktor Schlenzer gibt, ist Siebert vor allem Eines wichtig: „Dass der Verein erhalten bleibt!“ Denn für eine mögliche Umfunktionierung des Sportlerheims als Dorfgemeinschaftshaus wäre eine problemlose Zusammenarbeit grundlegend. Derzeit funktioniert sie schon gut. Vor allem für das jährliche Dorffest werden die Räume im Sportlerheim zur Vorbereitung genutzt. Siebert kann sich nach einem Umbau aber auch vorstellen, dass dort Familienfeiern oder Spielenachmittage stattfinden.

Von Victoria Barnack

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