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Löschteich für Nonnendorf Schnell ans Wasser

Nonnendorf erhält bald seinen einen eigenen Löschteich. 10 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde Niederer Fläming dafür vorgesehen. Für den Bauhof bedeutet das viel Arbeit.
 

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Das Wasser des Nonnendorfer Teichs reicht nur für die Pflanzen, nicht fürs Löschwasser.

Quelle: Gertraud Behrendt

Nonnendorf. Es gibt gute und weniger gute Nachrichten für die Nonnendorfer. Noch in diesem Jahr soll ein Löschteich gebaut werden. Das versichert Gemeindebrandmeister Matthias Liske. 10 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde Niederer Fläming dafür vorgesehen. Weniger gut ist möglicherweise die Botschaft, dass die Einwohner auch bei größter Hitze nicht reinspringen dürfen, wenn das neue Gewässer noch schlingpflanzenfrei ist. Nicht einmal mit Schlittschuhen können sie im Winter Kurven auf dem Eis drehen. „Der Löschwasserteich wird eingezäunt. Das schreibt der Gesetzgeber so vor“, sagt Ordnungsamtsleiter Manuel Wutschke.

Noch ist es so, dass Löschwasser aus anderen Orten geholt werden muss. Die Tanklöschfahrzeuge pendeln dann. Das soll kein Dauerzustand bleiben. Für die Arbeiten wird der Bauhof mit eingesetzt. Er schachtet, um Kosten zu sparen. Mindestens 96 Kubikmeter Wasser müssen im Teich sein. „Das ist Pflicht, um zwei Stunden lang Wasser ziehen zu können“, so Wutschke.

Übrigens darf auch die Feuerwehr nicht einfach im Dorfteich ihren Wassertank füllen. „Die Wasserentnahme ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Im Zuge der Gefahrenabwehr kann die Entnahme hinterher angezeigt werden“, erläutert Manfred Fechner, Chef des Umweltamtes im Kreis und fügt hinzu, erst seien aber alle anderen Möglichkeiten zu nutzen.

Doch der schilfreiche Nonnendorfer Teich am Ende des Dorfes wäre den Kraftstoff nicht wert, ihn anzusteuern. Das Wasser würde wohl gerade für Brände reichen, die mit bequem festem Schuhwerk ausgetreten werden können. In solchen Fällen, wenn es weder andere Gewässer noch Hydranten oder Flachspiegelbrunnen gibt, kann ein Löschwasserteich angelegt werden. Auch der muss genehmigt werden. „Das machen wir selbst, also die Gemeindeverwaltung“, erläutert Ordnungsamtsleiter Wutschke und ergänzt: „Im August geht es mit den Arbeiten los.“ Da der Teich keine feste Abdichtung habe, sondern mit Folie ausgekleidet werde, sei dafür keine Baugenehmigung vom Kreis erforderlich.

Von Gertraud Behrendt

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