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Schnelles Internet in der Warteschleife

Breitbandversorgung in Luckenwalder Berg- und Stadtrandsiedlung nicht optimal Schnelles Internet in der Warteschleife

Auf schnelles Internet werden die Bewohner der Luckenwalder Bergsiedlung und der Stadtrandsiedlung warten müssen. Darüber hat Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide die Stadtverordneten informiert. Sie verwies darauf, dass die Landesregierung so schnell wie möglich eine Breitbandversorgung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von zwei Megabit pro Sekunde anstrebt.

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Luckenwalde. „In Luckenwalde ist Breitband-Internet zwar fast überall vorhanden, jedoch in sehr unterschiedlicher Leistungsfähigkeit“, sagte Herzog-von der Heide. So würden im Umkreis von einem Kilometer um den Telekom-Turm 16Megabit angeboten, im Stadtkern würden dagegen nur zwei Megabit erreicht, diese aber wenigstens stabil.

„In den Stadtrandlagen bleibt die Versorgung hinter dieser Zielgröße zurück. Leider gab es für die Verbesserung keine Fördermittel, weil man annahm, dass sich in einer dicht besiedelten Stadt der Ausbau selber trägt“, sagte Herzog-von der Heide.
Daraufhin wurde für die Bergsiedlung der Breitband-Ausbau ausgeschrieben; zugleich hatte sich der Siedlerverein bereiterklärt, die Aktion mit einer Bedarfsumfrage zu unterstützen. Betroffen sind in der Bergsiedlung rund 400 Haushalte mit 1000 Einwohnern. „Auf das Interessenbekundungsverfahren gab es lediglich eine Rückmeldung“, sagte die Bürgermeisterin. Nur die Telekom hatte ein Angebot vorgelegt, dieses habe eine Wirtschaftlichkeitslücke von 66.000 Euro aufgewiesen, die die Stadt mit Eigenmitteln schließen müsste. „Dieser hohe Betrag konnte aus städtischen Mitteln nicht aufgebracht werden“, erklärte die Rathauschefin, zumal dies Begehrlichkeiten wecken würde, weiteren Bedarf zu decken.

„Es ist für mich unbestritten, dass stadtweit die Grundversorgung zu sichern ist“, sagte Herzog-von der Heide in der Sitzung der Stadtverordneten. Die Stadt setze nun Hoffnung auf die Initiative des Landes, in der neuen EU-Förderperiode den Breitbandausbau mit europäischen Mitteln zu fördern – losgelöst von der Bedingung, ob es sich um städtische oder dörfliche Bereiche handelt. „Die Modalitäten sind jedoch noch nicht bekannt“, sagte Herzog-von der Heide.

Von Elinor Wenke

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