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Schöne Klänge zum Reformationsfest

Luckenwalde Schöne Klänge zum Reformationsfest

Ein Bläserkonzert hat der Chor der Kreisposaunenwarte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Wochenende in der St. Johanniskirche in Luckenwalde gegeben. Gespielt wurde unter anderem auch ein Stück von Martin Luther.

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Der Kreisposaunenchor mit Dirigent und Landesposaunenwart Siegfried Zühlke. Pfarrer Matthias Wolf (r.) hielt seine Predigt.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Der Chor der Kreisposaunenwarte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat am Sonnabend unter der Leitung von Landesposaunenwart Siegfried Zühlke gab ein Bläserkonzert in Luckenwalde gegeben. In der St. Johanniskirche fanden sie für ihr Konzert die passende Umrahmung. Der Eintritt für die Veranstaltung war frei, Spenden waren erbeten.

Zweimal im Jahr treffen sich die ehrenamtlichen und professionellen Kreisposaunenwarte des Kirchenkreises, von Görlitz bis zur Prignitz, bei einem ortswechselndem Konvent. Anlässlich des Herbstkonventes trafen sich die Blasmusiker nun in Petkus, um im fachlichen Austausch neue Kirchengesetze und andere wichtige Satzungen zu besprechen und gemeinsam für das traditionelle Bläserkonzert zu üben.

Ein feste Burg

Thematisch am Reformationsfest orientiert, wurde eine Partitur von Martin Luther (1483 bis 1546) als Hauptmotiv gewählt. Das im Jahr 1527 geschriebene Kirchenlied heißt „Ein feste Burg ist unser Gott“ und wurde von 22 Bläsern auf Trompete, Posaune, Waldhorn und Euphonium, ein eher seltenes Blechblasinstrument, vertont. Trost, Hoffnung, göttlicher Glaube, all das sollte mit der „Erkennungsmelodie der Reformation“ offenbart werden. „Luther malt uns eine Burg vor Augen, unbezwingbar, wie der Glaube“, predigte Pfarrer und Kreisposaunenwart Matthias Wolf (58) der kleinen Gemeinde.

Doch wurden neben Luthers Werken auch moderne Stücke musikalisch inszeniert. Ein Preludio des zeitgenössischen Kirchenmusikers Traugott Fünfgeld, ein Bläserensemblewerk des weithin bekannten Kirchen- und Popularmusikers Michael Schütz und ein Stück von Matthias Drude, „Am Königsufer“, wurden vorgetragen. Letzteres wurde extra für den in Dresden Anfang Juni dieses Jahres stattfindenden Deutschen Evangelischen Posaunentag komponiert. Etwa 22 500 Teilnehmer aus etwa 2000 Chören waren damals in Dresden dabei.

Mutiger Gesang

Mutig sangen die wenigen Kirchenbesucher am Wochenende in der St. Johanniskirche in Luckenwalde trotz der Kälte ausgewählte Psalme mit und gaben dem Posaunenchor einen zusätzlichen Tenor. Die Zuversichtlichkeit und Freude in der mitunter von klanglicher Opulenz geprägten Tonsprache wurden durch das gesamte Konzert getragen. „Erhebend“, nannte es Julia Daser, Pfarrerin der Luckenwalder Kirchengemeinde.

Als Dank an die Bläser und ihre musikalische Bereicherung der Luckenwalder Tonkultur überreichte die Pfarrerin dem Chor anschließend ein Buch über die St. Johanniskirche und lud die Gemeinde gleich zum nächsten Bibelfrühstück ein.

Von Katja Schubert

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