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Teltow-Fläming Schönefelder gründen Heimatverein
Lokales Teltow-Fläming Schönefelder gründen Heimatverein
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00:28 31.03.2018
Andreas Glampe, Kerstin Kretschmann und Heiko Lehmann (v.l.) bilden den Vorstand des Schönefelder Heimatvereins. Quelle: Mareike Benke
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Schönefeld

Noch ganz frisch ist der Schönefelder Heimatverein 2018 – erst Mitte dieses Monats wurde er von insgesamt 15 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen.

Am Montag gab es die Beglaubigung vom Notar. Damit kann die Arbeit der eifrigen Mitglieder offiziell beginnen. Immerhin gibt es genug Ziele, die sich die Schönefelder für dieses Jahr gesteckt haben.

Liebe auf den ersten Blick

Vorsitzender Andreas Glampe bildet zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Heiko Lehmann und Kassiererin Kerstin Kretschmann den Vereinsvorstand.

Der Architekt stammt ursprünglich aus Berlin und berichtet, er habe sich schon vor 22 Jahren in den Niedergörsdorfer Ortsteil „verliebt“. Anfangs kamen er und seine Familie nur am Wochenende.

Seit 2016 zählen sie offiziell zu den 91 Einwohnern von Schönefeld. Bisher haben sie es nicht bereut, wie Andreas Glampe berichtet. Der 52-Jährige liebt die Idylle rund um den Dorfteich und die alten Bauten im Ort.

Rückkehr in die alte Heimat

Bei den Schönefeldern bemerkte er sofort eine ganz besondere Hilfsbereitschaft. „Es organisiert sich alles von selbst“, erzählt der Architekt.

Trotzdem war das Dorfleben mit der Zeit immer mehr eingeschlafen. Auf Initiative der Dorfbewohner fand deshalb im Jahr 2014 wieder das erste Dorffest seit langem statt. „Das Dorf ist inzwischen weiter gewachsen. Viele, die hier aufgewachsen sind, kehren wieder zurück“, berichtet Andreas Glampe.

Im Niedergörsdorfer Ortsteil Schönefeld gibt es nun einen Heimatverein, der sich für das Gemeinschaftsleben einsetzen will. Quelle: Isabelle Richter

Um diese positive Entwicklung auszubauen, möchte der Dorfverein sich künftig den Bereichen Kunst und Kultur, Sport, Heimatpflege und Heimatkunde widmen und das Brauchtum im Ort wahren.

Verein bringt mehr Möglichkeiten

Mit dem Dorffest, einem regelmäßigem Herbstfest sowie der Tanzgruppe „Schönefelder Tanten“ und regelmäßigen Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus ist der Grundstein dafür bereits in der Vergangenheit von den Dorfbewohnern gelegt worden.

Gemeinsame Kremserfahrten, Arbeitseinsätze „und irgendwann vielleicht einmal die Schönefelder Sportspiele“, so Andreas Glampe, sollen außerdem hinzukommen.

Der Schönefelder Heimatverein hat dabei eine eher praktische Funktion. Die Vereinsarbeit soll hauptsächlich die Organisation der Veranstaltungen erleichtern. Zudem könnten über den Verein finanzielle Mittel für Projekte generiert werden.

Mit irgendeinem Zwang soll das Ganze aber nicht verbunden sein. Andreas Glampe erklärt dazu: „Die Mitgliedschaft ist kostenlos und soll eigentlich nur signalisieren, dass man sich mit dem Dorf verbunden fühlt.“

Wiederbelebung des Dorfes

Bei mehreren Versammlungen im Vorfeld der Gründung gab es von den Dorfbewohnern durchweg positive Rückmeldungen.

Viele Sachen, beispielsweise eine Kneipe, gebe es in Schönefeld schon lange nicht mehr. „Wenn man nur ein bisschen was davon wiederbeleben kann, ist das schon eine schöne Sache“, findet Andreas Glampe.

Von Isabelle Richter

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