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Teltow-Fläming „Schönhannchen und der Ritter“
Lokales Teltow-Fläming „Schönhannchen und der Ritter“
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05:15 25.11.2016
In der Werkstatt des Qualifizierungsvereins Niederer Fläming ist immer zu tun. Tischlermeister Wilfried Marsch (l.) steht den Männern zur Seite. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Ursprünglich sollte nur ein Puppentheater gebaut werden. Doch dann kam immer mehr dazu. Inzwischen haben die Kursteilnehmer beim Qualifizierungsverein „Niederer Fläming“ (Qnif) auch Handpuppen gefertigt und sie lernen sogar Texte fürs Puppenspiel. Damit wollen sie spätestens im Januar die Mädchen und Jungen der Luckenwalder Kita „Am Weichpfuhl“ mit dem Stück „Schönhannchen und der Ritter“ überraschen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Teilnehmer beim Qnif Spielzeug angefertigt haben. In der Kita „Burg“ stehen bereits eine Windmühle und ein Laufrad. Dass es dieses Mal ein Puppentheater geworden ist, hatte einen besonderen Grund: Doris Ullrich vom Luckenwalder Heimatverein hatte für den Luckenwalder Feuerkobold Piereluth beim Qualifizierungsverein nach einem Puppentheater gefragt. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit dazu.

Sinnvollen Beitrag leisten

Als das Projekt dann vom Jobcenter genehmigt wurde, um für die spielerischen Sprecherziehung für Vorschulkinder einen sinnvollen Beitrag zu leisten, war es für den Piereluth zu spät, der hatte schon sein Häuschen. Doch die 1,30-Euro-Jobber hatten Blut geleckt, zumal sie sich das Puppentheater vom Piereluth angeschaut hatten. Also wollten sie etwas ähnliches bauen.

Unter Anleitung von Tischlermeister Wilfried Marsch entstand in den vergangenen Wochen ein mobiles Häuschen Es ist zwar nicht fertig, obwohl für einige Teilnehmer die Maßnahme im Dezember endet. Trotzdem wollen sie ihr Projekt zu Ende bringen. „Wir hatten alles versucht. Aber ein Verlängerungsantrag für die Maßnahme wurde vom Jobcenter leider abgelehnt“, bedauert Qnif-Chefin Antje Dunkel.

Doris Ulrich wurde gebeten, ein kleines Stück zu schreiben, damit die Übergabe etwas Besonderes wird. Sie entschied sich für die Sage „Schönhannchen und der Ritter“ aus einer Nettgendorfer Sagensammlung von 1935. Gemeinsam mit den Projektteilnehmern entstanden immer wieder neue Ideen, wie Requisiten und Kulissen noch verbessert werden können. Anna Namm aus Luckenwalde ist von Beruf Schneiderin. Sie gab den Puppen ein Gesicht.

Besuch in der Kita

Ganz besonders freut sich Sandra Niclas auf den Besuch in der Kita „Am Weichpfuhl“, die ihr vierjähriger Sohn Fynn besucht. Sie hat noch nicht verraten, dass sie die Erzählerin der Geschichte ist. Denn sie will ihn überraschen und das wird ihr sicher gelingen – schließlich hat Doris Ullrich ein Kostüm besorgt, in die Mutter schlüpfen wird.

„Anfangs waren alle noch zögerlich. Aber im Laufe der Zeit haben sich alle toll entwickelt und dabei ist auch noch etwas Schönes für die Kinder herausgekommen“, lobt Antje Dunkel. Sowohl das Puppentheater als auch die Handpuppen bekommt die Kita „Am Weichpfuhl“ anschließend als Geschenk. B*ei der Maßanfertigung wurde besonders darauf geachtet, dass alles kinderfreundlich ist.

Von Margrit Hahn

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