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Teltow-Fläming Schönheitskur für den Dorfanger
Lokales Teltow-Fläming Schönheitskur für den Dorfanger
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10:29 26.02.2016
Ronny Senger (l.) und Ray Bergemann verlegen Pflastersteine auf dem Blankenfelder Dorfanger. Quelle: Christian Zielke
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Blankenfelde

Die gute Stube von Blankenfelde putzt sich heraus. Anfang Februar haben die Arbeiten zur Umgestaltung des Dorfangers begonnen. Bis Ostern sollen die Wege auf der denkmalgeschützten Grünanlage neu angelegt sein. Sie erhalten eine neue wassergebundene Decke aus beigefarbenen Kieselsteinen. Damit sich keine Pfützen bilden, werden die Wege zudem um einige Zentimeter höher gelegt. Rund um das Kriegerdenkmal verlegen Arbeiter der Firma Gewässer- und Landschaftsbau aus Seelow einen kleinen Vorplatz aus grauem Granitpflaster. Die Treppe zum Denkmal erhält ebenfalls Stufen aus Granit.

Das struppige Grünzeug rund um dem Dorfteich wurde drastisch zurückgestutzt. Schon vom Kriegerdenkmal aus soll sich der Blick der Spaziergänger auf die Wasseroberfläche richten. Ob dies auf Dauer so bleibt, bezweifelt Bauleiter Frank Uebel. „Die Weiden und die Sträucher werden wieder austreiben“, sagt er. Sie müssten in Zukunft häufiger zurückgeschnitten werden. Unklar ist auch, ob zum Osterfeuer am 26. März alle Bänke stehen. Laut Uebel gibt es derzeit Verzögerungen bei der Lieferung. Immerhin werden wohl die neuen Sträucher in den Rabatten bis dahin eingepflanzt sein.

Nördlich des Dorfteichs entsteht ein Rastplatz mit mehreren seniorengerechten Bänken, der Spaziergängern und Ausflüglern als Möglichkeit zum Verweilen dienen soll. Einschränkungen gibt es künftig für Autos, da die Parkplätze gegenüber der ehemaligen Fleischerei in eine Rasenfläche umgewandelt werden. Die morschen Holzpfosten werden durch Kunststoffpoller ersetzt.

Mit den nun begonnen Arbeiten setzt die Gemeinde Blankenfelde den Schlusspunkt unter eine mehr als zehn Jahre andauernde Diskussion, die unzählige Bauausschuss- und Ortsbeiratssitzungen und mehrere Tausend Euro für Planungsleistungen in Anspruch nahm. Ursprünglich war geplant, die gepflasterte Straße und den Gehweg entlang der Dorfstraße ebenfalls zu erneuern.

Wegen der hohen Kosten stießen die Pläne auf heftigen Widerstand bei den Anwohnern. Besitzer großer Grundstücke wären mit bis zu 20 000 Euro zur Kasse gebeten worden. Mit jeder neuen Planung waren die Kosten für den Ausbau gestiegen. Erst im Mai vergangenen Jahres kam der Durchbruch. Der Gemeindevertreter Gregor Schiller (parteilos) schlug vor, Straßenbau und Grünanlage voneinander zu trennen. Letztere wird vollständig von der Gemeinde finanziert, die 85 000 Euro im diesjährigen Haushalt eingeplant hat.

Von Christian Zielke

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