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Schüler zeichnen ihre Zukunft

Malwettbewerb „Traumberuf“ Schüler zeichnen ihre Zukunft

50 Schüler aus den Grundschulen in Zülichendorf und Stülpe zeigen in der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal in Ruhlsdorf Bilder von ihren Traumberuf. Vorab hatten die Schüler innerhalb einer Berufsorientierungstournee verschiedene Jobs und Branchen kennengelernt.

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Die Gewinner mit ihren Urkunden.

Quelle: Elinor Wenke

Ruhlsdorf. Was wollen die Schüler von heute einmal werden? Eine Antwort gaben die Fünftklässler aus der Gemeinde Nuthe-Urstromtal mit Farbe und Papier. Etwa 50 Mädchen und Jungen der Grundschulen Zülichendorf und Stülpe beteiligten sich am Malwettbewerb „Mein Traumberuf“, zu dem die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming und das Lokale Bündnis für Familie Baruther Urstromtal im vergangenen Schuljahr aufgerufen hatten. Die Bilder können nun in der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal besichtigt werden. „In den Schülern stecken wahre kleine Künstler“, lobte Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) bei der Ausstellungseröffnung.

Berufswünsche sind abhängig von Alter und Geschlecht

Vorab hatten die Schüler innerhalb einer Berufsorientierungstournee die Gelegenheit, verschiedene Branchen kennenzulernen. „Die Berufswünsche sind zunächst in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht unterschiedlich“, sagte Barbara Nitzsche vom Lokalen Bündnis für Familie, „die Mädchen wählen soziale Berufe, die Jungs wollen Pilot, Fußballer oder Feuerwehrmann werden.“ Dies verändere sich mit der Zeit. „Neu ist, dass es jetzt keine geschlechtsspezifischen Berufswünsche gibt. Die Bilder zeigen, dass Mädchen durchaus auch Schornsteinfeger oder Fußballprofi werden wollen“, so Barbara Nitzsche.

Tierarzt, Schornsteinfeger und Gefängniswärter

Tatsächlich haben sich die Schüler ihre berufliche Zukunft im wahrsten Sinne sehr bunt und unterschiedlich ausgemalt. Sie träumen vom Beruf des Tierarztes, des Schornsteinfegers und Gefängniswärters ebenso wie von dem des Lokführers, der Friseurin oder Krankenschwester. Auch Zahnärztin, Feuerwehrmann und Lokführer sind beliebt. Die Jury der Wirtschaftsjunioren kürte Fritz Dockhorn aus der Schule in Zülichendorf zum Sieger. „Ich will Forstarbeiter werden, weil mein Vater Förster ist“, sagte der Elfjährige. Lea Isabell Soult aus der Zülichendorfer Schule will Zahnärztin werden und schaffte es damit auf Platz 2. Ihre Lieblingsfächer sind neben Kunst auch Mathe, Deutsch und Musik. Luisa Adam aus der Stülper Schule möchte später ein Café eröffnen und belegte mit ihrem Bild den 3. Platz. Sie wurde von ihrem Opa Dietmar Schnee begleitet. „Wir sind oft mit ihr in Restaurants und Cafés unterwegs, sicher hat sie dort ihre Anregungen gefunden“, erzählte er.

Sven Lange von den Wirtschaftsjunioren zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Aktion. „Es ist erstaunlich, wie detailgetreu die Schüler die Berufe nachgestellt haben“, sagte er und warb für den Wirtschaftsstandort Teltow-Fläming. „Die berufliche Zukunft liegt hier, in der Region gibt es mehr als 500 Ausbildungsbetriebe.“

Von Elinor Wenke

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