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Teltow-Fläming Schützengilde lässt Laien ins Schwarze zielen
Lokales Teltow-Fläming Schützengilde lässt Laien ins Schwarze zielen
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22:45 12.06.2016
Wettkampfleiter Frank Dombrowski gibt Tipps. Quelle: Victoria Barnack
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Jüterbog

Sich an die Lichtverhältnisse gewöhnen, die Auflage korrekt einstellen, das passende Gewehr wählen – zu einem Schuss, der genau die Mitte der Zielscheibe trifft, gehört mehr als nur im richtigen Moment abzudrücken. Wer zum ersten Mal am Schaft eines Luftgewehrs steht, merkt das schnell. Dass aber auch Laien mehrmals hintereinander die zehn Punkte erzielen können, beweist der Stadtpokal der Jüterboger Schützengilde, der am vergangenen Freitag und Sonnabend stattfand.

Der Pokal wird seit mehr als zehn Jahren ausgeschrieben. „Er wurde eingeführt, um das Vereinsleben in der Stadt anzukurbeln und das Miteinander hier kennenzulernen“, sagt Frank Dombrowski. Der Sportleiter des Vereins ist beim Stadtpokal nicht nur für die Aufsicht an den Schießständen zuständig, sondern er begleitet die Teilnehmer auch schon vorher an den beiden Trainingstagen. Der Verein gibt den ungeübten Schützen, die sich bei diesem einmaligen, offenen Wettkampf messen wollen, auch die Möglichkeit, sich an das Gerät und die Umgebung zu gewöhnen. Jeweils zehn Interessierte kamen zu den Übungen der vergangenen zwei Wochen.

Die Teilnehmerzahl, die in den vergangenen Jahren stets bei knapp 20 Personen lag, ist für Dombrowski allerdings zu niedrig. Immerhin schreibt die Schützengilde alle Vereine der Stadt an. In jedem Jahr dabei ist allerdings nur der Karnevalsverein. „Sie waren auch in diesem Jahr wieder die Favoriten“, sagt Dombrowski. „Immerhin haben sie die letzten beiden Jahre gewonnen.“ Die guten Ergebnisse des Carneval Club Jüterbog (CCJ) scheinen andere Vereine abzuschrecken. „Rivalitäten oder sogar Streitigkeiten gibt es in der Stadt aber nicht“, stellt Frank Dombrowski klar. Auch deshalb kann er sich die stagnierende Beteiligung nicht erklären. Die Schützengilde kann in diesem Jahr sogar besonders viel Zuwachs verzeichnen. Mehr als 160 Mitglieder zählen alle Abteilungen zusammen. „So viele waren es zuletzt vor der Jahrtausendwende“, sagt Dombrowski. Dass man sich bei dem Verein wohl fühlen kann, unterstreichen auch die weiblichen Karnevalistinnen der Stadt. „Der CCJ war sogar schon mit vier Mannschaften beim Stadtpokal am Start“, berichtet der Wettkampfleiter. Ihre guten Ergebnisse der vergangenen Jahre sind wohl auch auf die Teilnahme am Training zurückzuführen. Denn die Mädels vom CCJ sind ehrgeizig am Schießstand. „Wenn es mal eine Zehn zu wenig ist, wollen sie gleich ein anderes Gewehr probieren“, berichtet Frank Dombrowski.

Schon die erste CCJ-Schützin, die am Freitagabend antrat war ein passendes Beispiel für den hohen Selbstanspruch. Immerhin war Juliana Golling im Jahr 2015 sogar die beste Einzelschützin beim Stadtpokal. Die fünf Zehnen aus dem Vorjahr konnte sie allerdings nicht wiederholen. „Nur“ 87 Punkte erzielte sie. „Nach den ersten drei Schüssen wollte ich schon aufhören, so schlecht waren sie“, gibt sie zu, „aber nach der Hälfte bin ich dann ruhiger geworden.“

Das Phänomen von Juliana Golling kennt Frank Dombrowski nur zu gut unter den Anfängern. „Die Probeschüsse können noch so gut sein“, erklärt er, „im Wettkampf fängt dann aber der Kopf an, zu rattern.“ Der beste Tipp für alle, die im kommenden Jahr bei dem Pokal starten wollen, ist also eine alte Weisheit: Übung macht den Meister.

Von Victoria Barnack

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