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Schulkrankenschwester startet in Trebbin

Trebbin Schulkrankenschwester startet in Trebbin

Seit kurzem arbeitet die ausgebildete Kinderkrankenschwester Astrid Heinze als Schulgesundheitsfachkraft an den drei Trebbiner Schulen. 20 Brandenburger Schulen nehmen an dm Projekt teil. Es geht um Erste Hilfe, um Gesundheitsvorsorge und um die Betreuung chronisch kranker Schüler. Dazu wurde In jeder Schule ein Krankenzimmer eingerichtet.

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Astrid Heinze

Trebbin. Astrid Heinze (52) ist seit drei Wochen als Schulkrankenschwester – oder wie es offiziell heißt: als Schulgesundheitsfachkraft – in Trebbin tätig. In dieser Woche stellte sie sich bei der jüngsten Sitzung der Trebbiner Stadtverordnetenversammlung (SVV) im Clauerthaus vor.

Schwester für zwei Grund- und eine Oberschule

Seit dem 6. Februar wirkt die ausgebildete und mit viel Berufserfahrung ausgestattete Kinderkrankenschwester an einem Tag in der Woche an der Grundschule in Blankensee, an einem weiteren Tag in der Grundschule Trebbin und an drei Tagen an der Goethe-Oberschule Trebbin. Dort ist es ihre Aufgabe, Erste Hilfe bei Verletzungen zu leisten, aber vor allem präventiv in der Gesundheitsvorsorge zu wirken und bei chronischen Erkrankungen von Schülern die Eltern und die Lehrerschaft zu unterstützen.

„Bei akuten Fällen kann ich natürlich nur dort helfen, wo ich gerade bin“, berichtete die neue Schulkrankenschwester vor den Stadtverordneten. Dafür gebe es inzwischen an jeder Schule ein Krankenzimmer. Bei der akuten Versorgung sei sie eine Entlastung für die Lehrer und die Sekretärin, so Astrid Heinze, aber auch für die Eltern, „damit sie nicht gleich losfahren müssen, um ihr Kind von der Schule abzuholen“.

Prävention als Schwerpunkt

Besonders wichtig sei aber die Prävention, erläuterte die Schulgesundheitsfachkraft, die es in ihren vorherigen Tätigkeiten in Kinderkrankenhäusern und in Kinderarztpraxen mit jungen Patienten bis zu 18 Jahren zu tun hatte. Denn neben den drei obligatorischen Gesundheitsuntersuchungen im Kinder- und Jugendlichenalter gebe es sonst nichts.

Daher geht es ihr jetzt um Früherkennung, Gesundheitsbeobachtung und als Ansprech- und Vertrauensperson um die Begleitung der Kinder und Jugendlichen. Diese Funktion soll Astrid Heinze besonders auch bei chronisch kranken und behinderten Kindern wahrnehmen.

Landesweites Projekt mit Pilotschulen

Die drei Trebbiner Schulen gehören zu den 20 Schulen in Brandenburg, die sich an diesem Projekt beteiligen, das unter Federführung des Bezirksverbands Potsdam der Arbeiterwohlfahrt (Awo) durchgeführt wird. Kooperationspartner sind das Bildungsministerium sowie das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg als auch die AOK und die Unfallkasse Brandenburg, die sich die Kosten von insgesamt 1,1 Millionen Euro teilen, wie Awo-Geschäftsführerin Angela Basekow in der Trebbiner SVV erläuterte.

Sie verfolgt das Projekt seit 2009. Vorbilder sind Dänemark und Finnland, wo damit schon gute Erfahrungen gemacht worden sind. Die Erfahrungen in Deutschland werden neben Brandenburg auch in Hessen gesammelt – zunächst bis Oktober 2018.

Von Hartmut F. Reck

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