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Schullandheim Dobbrikow feiert Sommerfest

Nuthe-Urstromtal Schullandheim Dobbrikow feiert Sommerfest

Seit Mai 2012 organisiert der Förderverein Schullandheim Dobbrikow alle zwei Jahre ein Sommerfest, um die Bildungseinrichtung am Leben zu erhalten. Am Sonnabend war es wieder soweit und die Besucher kamen aus allen umliegenden Dörfern herbei. Gegen das triste Wetter halfen gute Musik, exotische Märchen und Köstlichkeiten vom Grill.

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Gebannt hingen die Kindern an den Lippen der Märchenerzählerin Silvia Ladewig (r.).

Quelle: Laura Görner

Dobbrikow. „Politische und gesellschaftliche Arbeit“ kommen hier zusammen“, „das große Angebot“ solle entdeckt und erlebt werden, erklärte Christian Dexne, RBB-Reporter und Mitglied des Fördervereins. Er und die Schullandheimleiterin Carla Rook, die schon seit 20 Jahren für das „Haus am See“ in Dobbrikow einsteht, führten am Sonnabend unterhaltsam durch das Sommerfest.

Seit Mai 2012 wird es alle zwei Jahre von dem Förderverein Schullandheim Dobbrikow „Kinder in der Natur“ e.V. organisiert – es war das dritte Fest in fünf Jahren. Das Hauptanliegen sei dabei, die „Türen der Perle, die es nur selten gibt, zu öffnen“, so sagt es der Vorsitzende des Fördervereins, Frank Knospe. Das „Haus am See“ ist inzwischen eine Bildungseinrichtung vor allem für tierliebe und naturinteressierte Kinder. Auch Schulklassen und Ferienkinder sind herzlich willkommen, am Biologieunterricht oder an kleinen Lehrstunden mit dem Förster im Wald teilzunehmen.

Das Schullandheim stand schon kurz vor der Schließung

Um diese seltene Gegebenheit zu feiern und weiterhin zu fördern, kamen Groß und Klein aus allen umliegenden Dörfern zusammen, denn diese besondere Art Natur kennenzulernen und zu schätzen, war für die Gemeinde Nuthe-Urstromtal nicht immer selbstverständlich.

Das Schullandheim stand kurz vor der Schließung, wäre da nicht der unermüdliche Einsatz der Gemeinde und des Fördervereins gewesen. Es stecke viel Kraft dahinter, sagte Monika Nestler (Linke), die Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, bei ihrer Dankesrede an alle tatkräftigen Unterstützer. Doch die Wertschätzung zeigte sich vor allem anhand der zahlreich erschienen Besucher und ehrenamtlichen Helfer, deren Gesichter den ganzen Tag vor Glück strahlten, wenn auch bei regnerisch begleitetem Programm.

Gutes Essen, gute Unterhaltung und nebenbei das Schullandheim retten

Anfangs schüchtern im Gesang, später von kräftigem Klatschen unterstützt, tanzten die jungen Stimmen des Zülichendorfer Hortchores den Regen sofort wieder weg. Für Unterhaltung sorgten die Kindergartentruppe aus Hennickendorf mit passenden Liedern wie „Ich bin der Baum vor deinem Haus“, die „Lustigen Beelitzer“ mit Blasmusik und Alphornzauber, der Hauptmusikakt der Mukketier-Bande, Märchengeschichten vom Bengalischen Tiger aus Japan, eine Giraffenhüpfburg, Einblicke ins Feuerwehrleben sowie deftig duftendes Backschwein und Kartoffelsalat.

Ob es nun das gute Essen oder die gute Unterhaltung waren, die die Menschen anzogen – stolz und glücklich wirkten sie alle, dass sie nebenbei noch eine solche Einrichtung erhalten haben.

Von Laura Görner

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