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Schulleiterin mit Zuckertüte begrüßt

Mellensee Schulleiterin mit Zuckertüte begrüßt

Ute Wilschke wechselt ihren Wohn- und Arbeitsort, um die Grundschule „Am Mellensee“ zu leiten. Vorerst ist sie zwei Tage pro Woche in ihrer neuen Wirkungsstätte tätig. An den anderen drei Werktagen unterrichtet sie an einer Schule in Werder (Havel) Deutsch und Mathe. Der Vollzeitjob als Leiterin beginnt am 1. August.

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Ute Wilschke vor ihrer neuen Wirkungsstätte.

Quelle: Frank Pechhold

Mellensee. Mit einer kleinen Zuckertüte und einer schönen Blume wurde Ute Wilschke von ihren Lehrerkollegen willkommen geheißen. „Das fand ich schon sehr aufmerksam“, sagt die neue Leiterin der Grundschule am Mellensee. Nach 38 Berufsjahren wechselt die erfahrene Sonderpädagogin vom Lehrerzimmer in Werder (Havel) ins Mellenseer Leiterzimmer.

Die Liebe und die Lust auf eine neue Herausforderung gaben den Ausschlag für ihre Bewerbung als Schulleiterin. Mellensee kannte sie bereits von vielen gemeinsamen Wochenenden mit ihrem ortsansässigen Lebenspartner, die Grundschule bis vor Kurzem nur von außen. Als Ute Wilschke die Stellenausschreibung entdeckte, „haben wir zu Hause darüber geredet.“ Wäre diese Schule was für mich? Diese Frage stellte sie sich ein um das andere Mal. Nach reiflicher Überlegung entschied sie sich für den Wohn- und Berufsortwechsel. „Der Möbelwagen ist schon für den 18. August bestellt.“

Vollzeit-Start ab August

Vollzeit-Leiterin ist Ute Wilschke offiziell erst ab  August. Aktuell bereitet sie sich seit Kurzem in Mellensee freitags und montags auf ihre neue Aufgabe vor. Beispielsweise führte sie mit allen Lehrern „Gespräche, um sowohl ihre Vorlieben und Stärken, als auch ihre Schwächen kennenzulernen.“

An den anderen drei Wochentagen leitet sie eine achte Klasse und unterrichtet Mathe und Deutsch in der Werderaner „Schule am Plessower See“. In dieser sonderpädagogischen Einrichtung gehen Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse zur Schule, denen das Lernen schwerer fällt als Gleichaltrigen oder die verhaltensauffällig sind. „Wegen meiner Erfahrungen an dieser Schule war es eine Bedingung bei der Ausschreibung, dass ich in Mellensee nicht nur als Leiterin arbeite, sondern auch den Bereich Sonderpädagogik übernehme.“

Abschied aus Werder mit Zeugnisausgabe

Nächsten Dienstag steigt in Werder eine große Party mit Zeugnisausgabe. Dann verabschiedet sich Ute Wilschke von den Schülern ihrer achten Klasse und deren Eltern. „Die Schüler haben mir gesagt, dass sie sich genau so eine Lehrerin wie mich wünschen, die sie in Mathe und Deutsch voranbringt und mit ihnen die Freizeit gestaltet.“ Schule ist für Ute Wilschke mehr als nur Unterricht. Beispielsweise betreute sie in Werder die Schülerzeitungsredaktion und studierte mit jungen Laienschauspielern ein selbst geschriebenes Stück im Theater „Comedié Soleil“ ein. Vielleicht gelingt es ihr in den noch verbleibenden sieben Berufsjahren, ähnliche Projekte in Mellensee zu verwirklichen.

Aktuell steckt Ute Wilschke den Stundenplan für das neue Schuljahr. Dann unterrichten voraussichtlich acht Lehrer 144 Schüler. „Ich wünsche mir, dass sich alle Schüler hier wohlfühlen und die Lehrer gerne zur Arbeit kommen“, so die Leiterin. „Und dass die Eltern glücklich und stolz darauf sind, dass ihre Kinder hier zur Schule gehen.“

Von Frank Pechhold

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