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Teltow-Fläming Schulmusical feiert umjubelte Premiere
Lokales Teltow-Fläming Schulmusical feiert umjubelte Premiere
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11:04 07.03.2018
Spielfreude und große Musikalität zeichnete die Mitwirkenden aus. Quelle: Ott
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Rangsdorf

Am Donnerstagabend strömten die Besucher in den großen Saal des Seehotels. Eltern, Großeltern und Freunde von Schülern des Fontane-Gymnasiums waren gekommen, um das Musical „Fame“ zu erleben, das Abiturienten über fünf Monate einstudiert hatten. Nun die Premiere. Und was für eine: Mit großer Spielfreude und Sangeskunst wurde das Bühnenstück „Fame“ serviert.

Geschichte aus den 80er Jahren

Erzählt wird eine Geschichte aus den 80er Jahren. In New York träumen junge Menschen davon berühmt zu werden. Sie bewerben sich an der „High School of Performing Arts“ und arbeiten hart, um den Weg nach ganz oben zu schaffen. Doch nicht jeder übersteht die vier Jahre an der berühmten Schule. Drogen, Neid, Liebe, und immer auch die Angst, den Anforderungen nicht zu genügen, begleiten die ganz unterschiedlichen Typen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben.

Tänzerin in Schwierigkeiten

Da will Mabel Washington plötzlich keine Tänzerin mehr sein. Sie fühlt sich zu dick, will nun Schauspielerin werden und endlich wieder essen. Die Darstellerin der Mabel liefert nach der Pause im zweiten Teil mit Mabels Gebet eine sehr berührende und reife Darbietung. Sie ist gebrochen und desillusioniert aus der schillernden Hollywood-Traumwelt zurückgekehrt. Stimmgewaltig präsentiert sich Tim Behrendt als Joe Vegas, ein Casanova aus der Bronx. Zudem gibt es den coolen Rapper Tyrone Jackson, dessen Stärke der Street Dance und dessen Schwäche das Lesen und Schreiben ist. Er wird sehr selbstbewusst gespielt von Jakob Prüfer. Vergnüglich anzuschauen waren auch die schüchterne Serena Katz und Nick Piazza als Romeo und Julia in ihrer Liebesszene, die für beide unvorhergesehen endet.

Tanzen auf der Bühne Quelle: Gudrun Ott

Jugendliche in der Band

Beeindruckend ist die scheinbare Leichtigkeit mit der das Musical dargeboten wurde. „Profimäßig“, nannte es Zossenerin Sylvia Woodhouse, die auch schon vom Musical im vergangenen Jahr sehr beeindruckt war. Diesmal spielte Sohn Leander im Orchester mit. Der 14-Jährige und der gleichaltrige Jakob Otto sind die Gitarristen der Schulband, Paula-Kristin Friebel und Helene Xaysongkham sangen den Background.

Dank an die Lehrer

Dass die Aufführung des Musicals zu einer derart reifen Ensembleleistung gediehen ist, ist dem Musiklehrer Frank-Reiner Nowakowski und der Theaterwissenschaftlerin Kimberley Nelson zu verdanken. Die Kanadierin betreut das Theater-Projekt im zweiten Jahr. Emotional bewegt, sagte sie: „Ich bin sehr zufrieden, ich könnte weinen vor Glück.“ Leon Giese stand im vergangen Jahr fürs Schulmusical auf der Bühne. Damals sah ihn Detlef Schlüpen und konnte ihn fürs Scheunentheater gewinnen (die MAZ berichtete). Dort probt er derzeit den kleinen Prinzen. Über seinen früheren Musiklehrer sagte er: „Herr Nowakowski macht einen tollen Job.“ Der Lehrer ist zuständig für die Band und leitet den Musical-Seminarkurs. Er verriet: „Für den Musical-Seminarkurs muss ich schon lange nicht mehr werben. Jedes Jahr gibt es Tränen, weil der Kurs voll belegt ist und keine weiteren Schüler aufgenommen werden können.“ Viele Schüler wollen wegen dieses Kurses ans Fontane-Gymnasium. Schulleiter Steffen Szmala betonte die positive Außenwirkung durch die Musical-Aufführungen. „Ich bin stolz auf die Schüler“, sagte er.

Für die Vorstellung heute um 14.30 Uhr sind noch Karten zu haben.

Von Gudrun Ott

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