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Teltow-Fläming Schulprojekt zum Thema Tod
Lokales Teltow-Fläming Schulprojekt zum Thema Tod
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09:46 01.07.2017
Das Thema Tod muss nicht nur traurig sein – eine Woche lang beschäftigten sich die Viertklässler und ihre Betreuer damit. Quelle: Elinor Wenke
Zülichendorf

Die Themen Sterben und Tod stehen bei den Grundschülern in Zülichendorf nicht alle Tage auf dem Lehrplan. In dieser Woche beschäftigte sich die 4. Klasse der Schule „Am Pekenberg“ mit ihrer Lehrerin Maria Linke fünf Tage lang damit. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Ambulanten Hospizdienste Luckenwalde und Lehnin sowie der Björn-Schulz-Stiftung gestalteten mit den neun- bis zwölfjährigen Kindern das Projekt „Hospiz macht Schule“. Am Freitag wurden die Ergebnisse den Eltern auf einem Abschlussfest präsentiert.

Mit einem Brief bedankten sich die Schüler bei den Initiatoren des Projektes. Quelle: Elinor Wenke

„Es geht uns darum, den Kindern das Thema Tod unvoreingenommen nahezubringen, sie dafür sensibel zu machen“, sagte Monika Alcantara, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ambulanten Hospizdienst Luckenwalde. „Sie sollen auch mit ihren Eltern offen darüber reden können“, so Alcantara weiter.

Jeden Tag gab es ein anderes Thema. Bei „Krankheit und Leid“ sprach eine Palliativmedizinerin zu den Kindern. Und die hatten jede Menge Fragen, zum Beispiel „Wozu ist Krebs gut?“. „Krebs ist schlimm, aber eine lebensverkürzende Krankheit ermöglicht auch eine neue Sicht auf das Leben“, so Monika Alcantara.

Blick in einen Sarg und eine Urne

Ein Bestattungsunternehmen erlaubte den Blick in einen Sarg und eine Urne; zum Thema „Werden und Vergehen“ wurden Pflanzen in die Erde gebracht. „In dieser Klasse war das Thema kein Tabu, die Kinder sind sehr aufgeschlossen“, lobte Alcantara.

Die Schüler waren angetan. „Mich hat das Thema Krankheit sehr berührt“, erzählt Pia (10), „ich habe keine Angst vor dem Tod.“. Ähnlich geht es Anton (9). „Wir sollten sagen, wo wir gern sterben würden. Ich möchte es in einem Schaukelstuhl“, erzählte er. Zum Abschluss bedankten sich die Schüler mit einem selbst gestalteten Brief bei den Projekt-Initiatoren.

Von Elinor Wenke

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