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Fast jeder war schon einmal in der Zeitung

MAZ Schulreporter Fast jeder war schon einmal in der Zeitung

Die Schüler der evangelischen Grundschule lesen MAZ genau, konnte der MAZ-Reporter bei seinem Besuch in der Schule feststellen.

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„Handarbeit war mein Hassfach“

Die Klasse 5 der evangelischen Grundschule Jüterbog.

Quelle: Foto: Peter Degener

Jüterbog. Die fünfte Klasse der evangelischen Grundschule in Jüterbog kennt die MAZ von beiden Seiten. Seit einer Woche lesen die 22 Schüler die Zeitung jeden Tag ausführlich im Projekt „MAZ-Schulreporter“ im Unterricht. Mit ihrer Lehrerin Miriam Ehrnthaler legen sie gerade ein Zeitungstagebuch an und wählen aus jeder Ausgabe ihre Lieblingsartikel, die sie im Unterricht diskutieren. An der Wand im Klassenzimmer hängt die Auswahl und der Schwerpunkt ist eindeutig: Schüler und Kinderthemen interessieren die jungen Leser ganz besonders.

Kein Wunder: Ganze 19 Schüler der Klasse waren schon einmal selbst in der Zeitung gewesen, vier haben es sogar schon ins Fernsehen geschafft. Die meisten haben als kleine Kinder in ihren Kitas Besuch von Reportern bekommen, weil sie getanzt und gesungen haben, weil sie Besuch vom Weihnachtsmann bekamen oder in Projekttagen etwas hergestellt haben. Drei der Schüler sind mächtig stolz, weil sie wegen ihrer sportlichen Leistungen in der Zeitung erwähnt wurden. Doch sie wissen aus eigener Erfahrung, dass es auch ungewöhnliche Anlässe für eine Berichterstattung gibt. Einer der Schüler gehört einer adligen Familie an, ein anderer wurde am Straßenrand geboren – darüber wurde 2005 ausführlich berichtet.

„Wir haben aber auch eine eigene Schülerzeitung“, erzählt die zehnjährige Marla. „Wir müssen für unsere Artikel alles selber raussuchen“, sagt sie. Das Meiste, das die Schüler für ihre eigene Zeitung mit dem Titel „Wissen wo’s steht“ recherchieren, finden die jungen Autoren im Internet. Die Themen finden sie dagegen in der Schule. Eine Zeichnung ihres Schulhofs prangt auf der aktuellen Ausgabe. Ein großer Artikel handelt von einem beliebten Sportlehrer. Der ist nämlich nicht mehr an der Schule – was halten die Mitschüler davon?

Im Zentrum des Schulreporters steht der journalistische Alltag. Hier hat die fünfte Klasse unzählige Fragen: Woher erfährt man, was passiert? Wie lange dauert es, etwas zu schreiben und muss denn auch viel verbessert werden? Auch komplizierte Dinge finden sie interessant: Was passiert, wenn man etwas nicht genau weiß? Wann muss etwas berichtigt werden?

Besonders spannend ist der eigentliche Druckvorgang. „Wir haben uns einen Film angeschaut, in dem wir gesehen haben, wie eine Zeitung gedruckt wird“, erzählt Luca (11). Der Film ist allerdings schon ein paar Jahre alt. Einiges hat sich seitdem verändert, vermuten die Schüler. Der Höhepunkt ihrer Auseinandersetzung mit der MAZ soll deshalb ein Besuch in der Druckerei in Potsdam Anfang März sein.

Von Peter Degener

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