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Schulreporter Dahmeland-Fläming Florentine liebt Strubbi und Flitzebutz
Lokales Teltow-Fläming Schulreporter Dahmeland-Fläming Florentine liebt Strubbi und Flitzebutz
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07:00 11.03.2016
Florentine liebt ihre beiden süßen Meerschweinchen Flitzebutz und Strubbi. Quelle: Foto: privat
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Mahlow

Streicheln. Kuscheln. Spielen. Dafür lieben die Kinder aus der Klasse Yellow der Evangelischen Grundschule Mahlow ihre Haustiere. Warum noch? Das verraten sie in kleinen Texten.

Maja hat sieben Hühner, drei Meerschweinchen und zwei Kaninchen. „Doch in einer Nacht war ein Fuchs bei uns zu Hause.“ Der Fuchs fraß fast alle Tiere auf. Als er sich auch noch das letzte Kaninchen holen wollte, hatte er Pech. „Es war einfach zu schnell.“ Darüber freut sich Maja, „denn das letzte ist mein Lieblingskaninchen.“

„Mein Hund liebt schöne Töne“, schreibt Marcella. In der Silvesternacht bemerkte sie erstmals, dass ihr Hund Gigolo keine lauten Töne mag. Als die ersten Raketen in den Himmel sausten, verkroch er sich zitternd unter ihrem Schreibtisch. Fast die ganze Nacht blieb er dort sitzen, bis kein Knall mehr zu hören war. „Ebenso verhält sich Gigolo, wenn der Wind die Türen knallt. Auch wenn ich mich laut mit meinem Bruder streite, geht er dazwischen.“ Doch wenn Marcella die ersten Töne auf ihrer Geige anstimmt, kommt er angelaufen und setzt sich auf ihr Bett. „Dort bleibt er und lauscht der Musik von Anfang bis Ende. Dann hat er keine Angst und ist ganz ruhig.“

Florentine hat zwei Meerschweinchen: Flitzebutz und Strubbi. „Flitzebutz ist ein Jahr alt und sehr frech.“ Er frisst gern Kräuter. Seine Lieblingsverstecke sind kleine Ecken und Höhlen. „Strubbi ist drei Jahre alt, sehr ruhig und gefräßig.“ Am liebsten frisst er Gurken und Salat. „Strubbi läuft sehr, sehr wenig und ist deshalb sehr dick“.

Bei Nico zu Hause spielt seine Katze Zebrastreifen mit dem Besen. Wenn er mit Zebrastreifen spielt, fängt sie manchmal an zu kratzen und zu beißen. Zebrastreifen schläft tagsüber sehr viel. Dafür ist sie nachts sehr oft wach. „Zebrastreifen jagt in unserem großen Garten Mäuse, Hühner, Vögel und Frösche.“ Auch mit anderen Katzen aus der Nachbarschaft kämpft sie gerne. Manchmal bringt sie im Sommer Zecken mit ins Haus. Morgens bekommt Zebrastreifen immer Futter.

Venus und Kessy heißen die Katzen von Finja. „Die Zwillinge sind zwei Jahre alt und spielen gerne mit mir“, erzählt Finja. Das bemerkte sie zum ersten Mal, als sie einen Ball geworfen hatte. „Da ist Venus hinterhergerannt, manchmal ist sie sogar über unser Sofa hinter dem Ball hergesprungen.“ Beide Katzen möchten auch gerne gestreichelt werden. „Allerdings glaube ich, dass mag wohl jede Katze.“ Oft wird Finja von ihren Katzen geweckt, wenn sie mit den Krallen an der Zimmertür kratzen. „Kessy hieß eigentlich Jupiter weil wir dachten, dass Kessy ein Junge ist“, erinnert sich Finja. Aber Jupiter war kein Junge. „Als wir einmal vom Tierarzt gekommen sind, hat Kessy mich gekratzt.“ Da sagte Finjas Mama: „Man, die ist aber kess und könnte Kessy heißen.“ Und so wurde aus Jupiter Kessy.

Mairas liebstes Haustier heißt Emma und ist „ein süßes Satin-Kaninchen.“ Emma ist weiß mit braunen und schwarzen Flecken und schon sechs Jahre alt. „Es ist ein Wunder, dass Emma so alt geworden ist, denn sie hat schon viele schwere Erkrankungen und Operationen hinter sich.“ Wegen einer schweren Entzündung musste ihr linkes Auge entfernt werden. „Emma ist sehr tapfer und für alles dankbar, was man für sie tut.“ Sie liebt es, im Garten ausgelassen
herum zu hoppeln und frisst dabei zum Leidwesen meiner Mutter die Blätter und Knospen der Krokusse ab, so dass wir schon Eimer darüber stellen müssen. „Emma wird als Familienmitglied sehr geschätzt und alle lieben sie und ihre neugierige Art.“

Von Frank Pechhold

Am letzten Projekttag des „Schulreporter“ ging es am Mittwoch in der Klasse 5b der Paul-Maar-Grundschule in Großziethen um das Thema Lokal-Recherche. Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport in ihrem Heimatort waren die Themenbereiche, zu denen die Zehn- und Elfjährigen sich einen Überblick verschaffen sollten. Fazit: Man sollte nicht alles glauben, was bei Wikipedia steht.

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