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Mit der MAZ zum Traumziel

Projektauftakt für die Schüler der 5a aus der Luckenwalder Jahn-Grundschule Mit der MAZ zum Traumziel

Seit Montag nimmt die 5a der Luckenwalder Jahn-Grundschule am Projekt „MAZ-Schulreporter“ teil. Schon vorher haben sich die Schüler intensiv mit der MAZ beschäftigt und nach dem Lesen aus dem Zeitungspapier Traumziele gebastelt.

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„Handarbeit war mein Hassfach“

Die Schüler präsentieren ihre selbst gebastelten Kunstwerke.

Luckenwalde. Aufgeregt stürzte sich die 5a der Luckenwalder Jahn-Grundschule am Montag früh auf den MAZ-Zeitungsstapel. Die Schüler nehmen am Projekt „MAZ-Schulreporter“ teil und beschäftigen sich jetzt vier Wochen lang intensiv mit der MAZ. Unter Leitung von Deutsch-Lehrerin Marita Fährmann wurden die ersten Texte gelesen und ausgewertet. „Der Beitrag ,Vom Himmel gefallen’ auf der MAZ-Kinderseite vom Sonnabend passt prima in unser Thema Astronomie und Weltall“, sagte sie. In Mathe sollen mit Hilfe der MAZ Diagramme erstellt und erkannt werden und auch in den Fächern Kunst, Musik und Politische Bildung gehört die Tageszeitung jetzt zum Unterricht.

Doch längst vor Projektbeginn haben sich die Fünftklässler intensiv mit der MAZ beschäftigt und kreativ eingestimmt. Vor den Winterferien trugen sie Zeitungsstapel und Ideen zusammen, was nach dem Lesen aus dem Zeitungspapier gebastelt werden kann. Seit Montag schmücken die kleinen Kunstwerke den Deutschraum. Zunächst wurde ein riesengroßer Blumenstrauß für die MAZ in einem Kübel drapiert. Jeder Schüler hatte eine Blume gebastelt. „Sie hatten nur Zeitungspapier, Draht und Fantasie zur Verfügung“, erzählte Marita Fährmann. Herausgekommen sind unter anderem Schneeglöckchen, Sonnenblume, Rose und Tulpe. Zwei versprühten sogar Duft, weil sie ordentlich mit Parfüm eingedieselt waren. Die MAZ-Reporterin hätte den Blumengruß gern mit in die Redaktion genommen, doch er darf großzügigerweise künftig lieber das Treppenhaus der Schule schmücken.

„Passend zu den Winterferien haben wir uns das Motto ,Wir reisen mit der MAZ’ ausgesucht“, berichtete Marita Fährmann. Die Schüler durften sich den Themen Urlaub, Fantasie oder Märchen widmen. Wo hat es mir besonders gut gefallen? Wo will ich gern mal hin? All das wurde mit Kleber, Schere und MAZ-Papier in Figuren ausgedrückt. Für Marvins Leuchtturm wurde extra der Raum verdunkelt, denn ein LED-Licht ließ das Bauwerk tatsächlich leuchten. „Der Turm steht an der Ostsee und ich möchte von dort aus über die ganze Insel Rügen schauen“, erzählte er. Stella hatte einen Reiterhof gebastelt, weil sie jedes Jahr in den Ferien eine Woche auf dem Rücken der Pferde verbringt. Einen schwanzlosen Delfin präsentierte Jennifer. „Ich träume oft von Unterwasser-Lebewesen, da kommt der Delfin auch vor“, erklärte sie. Sich in einem Heißluft-Ballon die Welt von oben anzuschauen, davon träumt Fabian und hatte einen MAZ-Ballon kreiert.

Eine Winterlandschaft stellt das Kunstwerk von Tim dar. „Ich würde gern mal Urlaub in einer Skihütte machen“, verriet er. Noel hatte das nachgebildete Wahrzeichen von Paris mitgebracht. „Ich war schon ganz oben auf dem Eiffelturm“, berichtete er. Tobias’ Leidenschaft gehört den Bussen. „Ich habe ein tiefer gelegtes Modell ausgesucht, das Fahrzeug hat eine gute Beschleunigung“, begründete er seine Wahl. Theo hatte aus Zeitungen den Berliner Fernsehturm geformt. „Wir haben in Deutsch schon so viel über Berlin erfahren und ich würde gern mal dort oben in der Gaststätte sitzen“, gab er zu. Hoch hinaus zog es auch Angelina. „Ich war schon oben auf dem Luckenwalder Marktturm“, berichtete sie. Den schiefen Turm von Pisa hatte Paul nachgebaut. „Meine Eltern waren schon da, ich würde den auch gern sehen“, erzählte er. Melissa konnte ihre Mitschüler mit dem Hexenhaus von „Baba Jaga“ begeistern und Emilie überraschte den Rest der Klasse mit einem lustigen Taschenschwein. „Ich geh gern spazieren und habe mir dafür eine Fantasie-Tasche ausgedacht“, sagte sie.

Gleich mehrere Schüler drückten ihren Urlaubstraum mit Pyramiden aus. Nach Ägypten würden sie gern fliegen, doch Gewalt und Terror lassen das derzeit nicht zu.

Von Elinor Wenke

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