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Schulreporter Dahmeland-Fläming Planer und Bürger diskutierten die Zukunft der Stadt
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12:24 21.07.2016
Die Ludwigsfelder Zukunftsdiskussion wurde in „Themeninseln“ geführt. Quelle: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Wo soll die Autobauerstadt Ludwigsfelde im Jahre 2030 stehen? Um diese Frage ging es am Dienstagabend im Klubhaus. Die Verwaltung und die Potsdamer Firma Complan Kommunalberatung hatten zu einem öffentlichen 1. Insek-Marktplatz eingeladen, um mit Bürgern über die stadtplanerische Zukunft zu diskutieren. Dabei steht das Wortungetüm Insek für Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Wie berichtet, hatten die Stadtverordneten in diesem Jahr beschlossen, dem ersten Insek von 2009 eine Fortschreibung folgen zu lassen.

Complan-Geschäftsführer Matthias von Popowski erklärte, ein solches Konzept sei für die Arbeit in der Stadt ein Leitfaden, für die Arbeit gegenüber Behörden sei es praktisch die „Eintrittskarte“ für städtebauliche Förderprogramme. Ludwigsfelde konnte so in der Vergangenheit bereits hohe Millionen-Beträge verbauen: Die von der Autobahn geteilte Stadt bekommt ihre lang ersehnte Mitte, sie wird Ende des Jahres fertig; das Klubhaus ist saniert; der Aktiv-Park ist zu großen Teilen fertig; und als einer von 15 regionalen Wachstumskernen konnte die Kommune als Wirtschaftsstandort stabilisiert werden. Nun geht es um die weitere Innenstadt- und Ortsteil-Entwicklung, um Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie um Infrastruktur, Grünflächen und Plätze.

Wer sich auf Gedankenspiele zu fehlenden Kita-Plätzen, Radwegen oder Parkflächen einließ, der traf im Klubhaus viele bekannte Gesichter aus früheren Bürgerforen. Erstmals dabei war eine Nachbarschaftsgruppe aus neuen Einfamilienhäusern an der Genshagener Straße. Ehepaar Hübener mit zwei Kindern wohnt seit 2006 in der Stadt. Die Eltern erklären: „Es interessiert uns einfach, wie es hier weitergeht.“

Ein 2. Insek-Marktplatz ist für den 14. November geplant. Dann wollen Stadt und Complan Ergebnisse und Analysen vorstellen.

Von Jutta Abromeit

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