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Teltow-Fläming Schulterschluss der Sportvereine
Lokales Teltow-Fläming Schulterschluss der Sportvereine
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12:31 27.02.2018
Mirko Sänger, Thomas Fuchs, Eva Pilz und Jörg Lutter (v.l.) vertreten die vier größten Sportvereine Rangsdorfs in der neuen AG. Quelle: Foto: Zielke
Rangsdorf

In schwierigen Zeiten muss man zusammenrücken – mit dieser Erkenntnis haben sich die vier größten Sportvereine am vergangenen Sonntag zur „Arbeitsgemeinschaft Sport in Rangsdorf“ zusammengetan. Gemeinsam wollen SV Lok (520 Mitglieder), TSV (400), SV 28 (325) und Eintracht Groß Machnow (170) die knappen Ressourcen besser nutzen.

Konkret soll es etwa darum gehen, sich bei der Nutzung der Sporthallen zu verständigen. „Wir wollen Vereine und Gemeinde entlasten“, sagt Mirko Sänger, der 2. Vorsitzende des Fußballvereins Eintracht Groß Machnow. Auch konzeptionell wollen sich die Klubs stärker in die politische Diskussion einmischen, so wie sie am Mittwoch bei einer Versammlung mit Bürgermeister Klaus Rocher (FDP).

Große Unzufriedenheit mit Zustand der Sportstätten

In der großen Runde wurde deutlich, dass viele Sporttreibende mit den Bedingungen unzufrieden sind. „Man hat das Gefühl, dass sich seit 20 Jahren nichts tut“, sagte Johannes Weidner, der Vorsitzende von Eintracht Groß Machnow. Diesen Vorwurf wies der Bürgermeister genauso zurück wie die Kritik an einer fehlenden Vision für die Sport-Landschaft in der Gemeinde.

Die Hoffnungen des Bürgermeisters und der meisten Gemeindevertreter ruhen auf dem Bücker-Gelände. Dort sollen eine große Halle für den Handballsport sowie ein Sportplatz für die Oberschule entstehen. 2012 wurden diese Ideen erstmals in einer Studie vorgestellt – und sind bis heute aktuell.

Halle auf Bücker-Gelände könnte in drei Jahren fertig sein

Angesichts der möglichen Entwicklung des Bücker-Geländes durch den Investor Terraplan scheint die Umsetzung nicht allzu fern. In zwei bis drei Jahren könnte die Halle stehen, wenn sich das Land schnell zum Verkauf entschließt. Weil die Gemeinde kein Geld hat, selbst eine Sporthalle in einer der denkmalgeschützten Hallen des alten Flugzeugswerks zu bauen, soll der Investor Terraplan dies übernehmen. Die Gemeinde, so Rochers Rechnung, mietet die Flächen für bis zu 300 000 Euro pro Jahr. Weil dort die Oberschule Sport treibt, würde sich der Landkreis an den Mietkosten beteiligen.

Ob die Fußballer des SV 28 so lange warten können, ist ungewiss. Ihr marodes Vereinsheim bräuchte dringend Ersatz. Die Fußballer sollen auf dem Erich-Dückert-Sportforum an der Lindenallee unterkommen, wo die Bedingungen auch nicht ideal, aber zumindest etwas besser sind. Wenn die Gemeinde einen genehmigten Haushalt hat, will sie vom Kreis eine Erweiterungsfläche kaufen. Dort könnten künftig neue Spielfelder entstehen. Ein langfristiger Pachtvertrag soll es dem SV 28 zudem ermöglichen, Fördergeld beim Kreis- und Landessportbund zu beantragen.

Von Christian Zielke

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