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Teltow-Fläming Schulträgerwechsel auf dem Prüfstand
Lokales Teltow-Fläming Schulträgerwechsel auf dem Prüfstand
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10:51 27.02.2018
Der 2017 übergebene Neubau der Schule ist das Herz des Werbiger Campus der Generationen. Quelle: Peter Degener
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Dahme

Das Thema Schulträgerschaft war auf der jüngsten Sitzung der Dahmer Stadtverordneten eines der wichtigsten Themen. Anlass dazu gibt der Amtsbeitritt der Gemeinde Niederer Fläming, die mit der Werbiger Achim-von-Arnim-Grundschule bislang selbstständig eine eigene Schule betreibt, sich die Dahmer Grundschule und die Otto-Unverdorben-Gesamtschule jedoch in Trägerschaft des Amtes befinden.

Furcht vor zuviel Reinreden von außen

Durch die Vielzahl der nun im Amtsausschuss sitzenden Gemeindevertreter befürchtet Karsten Schmidt (Freie Wählergemeinschaft, FWG), dass diese zwar bei allen Entscheidungen zu Dahmer Schulthemen mitentscheiden werden, das aber umgekehrt nicht möglich sei. „Das Problem ließe sich lösen, wenn die Dahmer Schulen wieder an die Stadt zurückübertragen werden würden“, regte Karsten Schmidt an. Zugleich sei damit auch die ewige Diskussion vom Tisch, ob die Schulen bei der Nutzung der städtischen Einrichtungen wie Freibäder, Museum oder Schlossruine, Eintritt zahlen müssen oder nicht.

Dass der umgekehrte Weg, der Wechsel der Werbiger Schule in Amtsträgerschaft, kein Diskussionsgegenstand sei, machte Amtsdirektor David Kaluza, bis Ende 2017 noch parteiloser Bürgermeister im Niederern Fläming, deutlich und verwies auf den dort noch unter seiner Regie gefassten Grundsatzbeschluss.

Trägerwechsel hatte damals seinen Grund

An den Hintergrund, warum Dahmes Schulen, entgegen der üblichen Aufgabenverteilung, vor einigen Jahren in die Amtsträgerschaft wechselten, erinnerte Matthias Ochs (SPD). „Die Stadt war finanziell schlichtweg überfordert. Durch die Amtsträgerschaft werden die Kosten nun gerecht entsprechend der Schülerzahl jeder Gemeinde aufgeteilt.“ Eine Rückführung in städtische Trägerschaft würde die Stadt in die selbe Situation bringen wie zuvor.

„Letztendlich entscheiden darüber die Stadtverordneten, wir als Verwaltung müssen uns danach richten“, stellte Kaluza klar. Als erster Schritt wurde nun die Erarbeitung einer Gegenüberstellung aller notwendigen Investitionen und etwaigen Fördermittel vereinbart.

Von Uwe Klemens

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