Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Schulumzug könnte sich verzögern

Campus der Generationen Schulumzug könnte sich verzögern

Der Umzugstermin der Grundschule am Generationen-Campus in Werbig wackelt. Wegen Bauverzögerungen könnte das neue Haus nicht zum Schuljahresbeginn, sondern erst nach den Herbstferien bezogen werden. Die Ausgaben für die Schulausstattung sollen zudem um 115 000 Euro steigen – eine Verdoppelung.

Voriger Artikel
Warnstreiks bei Klenk und Classen
Nächster Artikel
Farbanstrich für Kleiderkammer

Die Fertigstellung der Schulfassade wird sich verzögern.

Quelle: Peter Degener

Werbig. Am Campus der Generationen sind derzeit Dachdecker, Fenster- und Fassadenbauer tätig, doch ob das Schulgebäude wie geplant bis Mitte August fertiggestellt werden kann, weiß derzeit niemand. „Auch wenn er kurz war, hat der Winter zu Verzögerungen geführt. Wegen der Feuchtigkeit sind wir bei der Fassade einen Monat hinterher“, sagt Torsten Braune, Bauamtsleiter von Niederer Fläming. Hinzu kommen zwei Monate Zeitverlust, die voriges Jahr von einer Firma verursacht wurden, die im Inneren des Altbaus Abrissarbeiten nicht ordentlich erledigte und der gekündigt werden musste.

Ob der Zeitplan noch gehalten werden kann, hinge laut Braune von den nächsten Ausschreibungen ab. „Die Auftragsbücher vieler Firmen sind voll. Wir haben bei den Ausschreibungen im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär und den elektronischen Anlagen oft nur zwei oder drei Angebote erhalten“, sagt Braune. Erwartet habe er bis zu 20 pro Los. Zudem seien die Angebote „nicht die günstigsten“ und liegen bei einzelnen Gewerken über den Berechnungen der Gemeinde.

Für das Gesamtprojekt hat die Verzögerung laut Braune keine Konsequenzen. Sollte der Umzug nicht am Ende der Sommerferien, sondern erst in den Herbstferien stattfinden, ist der kommende Bauabschnitt nicht betroffen. Der Umbau der dann freigezogenen alten Schule soll erst nach einer einjährigen Bauunterbrechung beginnen.

Für Christiane Faehse, Schulleiterin der Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule, ist die Verzögerung kein Drama. Sie freut sich stattdessen bereits auf die künftige Ausstattung der Schule. „Unsere Wünsche und gesammelten Erfahrungen sind von der Gemeinde beachtet worden. Wenn das beschlossen wird, bin ich sehr zufrieden“, sagt Faehse.

Am Mittwoch wurde das Ausstattungspaket in Zusammenarbeit mit einem Schulausstatter und der Verwaltung geschnürt, damit es am Montag der Gemeindevertretung vorgestellt werden kann. Für Mobiliar und die technische Ausstattung mit interaktiven Tafeln und Beamern, sowie einem modernen Werkraum sind nun 215 000 Euro kalkuliert – im Haushalt eingeplant sind dagegen nur 100 000 Euro. „Wir waren davon ausgegangen, dass wir mehr Altbestand übernehmen können“, begründet Bürgermeister David Kaluza (parteilos) die Differenz. Er hofft nicht nur auf die Zustimmung der Gemeindevertreter, sondern auch auf Vorschläge, an welchen anderen Stellen die Summe eingespart werden könnte.

Von Peter Degener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg