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Teltow-Fläming Schulumzug könnte sich verzögern
Lokales Teltow-Fläming Schulumzug könnte sich verzögern
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00:18 14.03.2016
Die Fertigstellung der Schulfassade wird sich verzögern. Quelle: Peter Degener
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Am Campus der Generationen sind derzeit Dachdecker, Fenster- und Fassadenbauer tätig, doch ob das Schulgebäude wie geplant bis Mitte August fertiggestellt werden kann, weiß derzeit niemand. „Auch wenn er kurz war, hat der Winter zu Verzögerungen geführt. Wegen der Feuchtigkeit sind wir bei der Fassade einen Monat hinterher“, sagt Torsten Braune, Bauamtsleiter von Niederer Fläming. Hinzu kommen zwei Monate Zeitverlust, die voriges Jahr von einer Firma verursacht wurden, die im Inneren des Altbaus Abrissarbeiten nicht ordentlich erledigte und der gekündigt werden musste.

Ob der Zeitplan noch gehalten werden kann, hinge laut Braune von den nächsten Ausschreibungen ab. „Die Auftragsbücher vieler Firmen sind voll. Wir haben bei den Ausschreibungen im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär und den elektronischen Anlagen oft nur zwei oder drei Angebote erhalten“, sagt Braune. Erwartet habe er bis zu 20 pro Los. Zudem seien die Angebote „nicht die günstigsten“ und liegen bei einzelnen Gewerken über den Berechnungen der Gemeinde.

Für das Gesamtprojekt hat die Verzögerung laut Braune keine Konsequenzen. Sollte der Umzug nicht am Ende der Sommerferien, sondern erst in den Herbstferien stattfinden, ist der kommende Bauabschnitt nicht betroffen. Der Umbau der dann freigezogenen alten Schule soll erst nach einer einjährigen Bauunterbrechung beginnen.

Für Christiane Faehse, Schulleiterin der Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule, ist die Verzögerung kein Drama. Sie freut sich stattdessen bereits auf die künftige Ausstattung der Schule. „Unsere Wünsche und gesammelten Erfahrungen sind von der Gemeinde beachtet worden. Wenn das beschlossen wird, bin ich sehr zufrieden“, sagt Faehse.

Am Mittwoch wurde das Ausstattungspaket in Zusammenarbeit mit einem Schulausstatter und der Verwaltung geschnürt, damit es am Montag der Gemeindevertretung vorgestellt werden kann. Für Mobiliar und die technische Ausstattung mit interaktiven Tafeln und Beamern, sowie einem modernen Werkraum sind nun 215 000 Euro kalkuliert – im Haushalt eingeplant sind dagegen nur 100 000 Euro. „Wir waren davon ausgegangen, dass wir mehr Altbestand übernehmen können“, begründet Bürgermeister David Kaluza (parteilos) die Differenz. Er hofft nicht nur auf die Zustimmung der Gemeindevertreter, sondern auch auf Vorschläge, an welchen anderen Stellen die Summe eingespart werden könnte.

Von Peter Degener

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