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„Schulze Steffen Dobbrikow“ feiert Zehnjähriges

Firmenjubiläum „Schulze Steffen Dobbrikow“ feiert Zehnjähriges

Weil er arbeitslos war, hat Steffen Schulze aus Dobbrikow im Juni 2006 seine eigene Firma als Ein-Mann-Betrieb gegründet. Heute beschäftigt er drei Mitarbeiter, die Auftragsbücher sind voll. „Mauern, Putzen, Betonieren“ lautet sein Leistungsangebot.

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Das Team (v. l.): Jens Zienicke, Chef Steffen Schulze, Ingo Präger und Steven Präger.

Quelle: privat

Dobbrikow. Steffen Schulze kann nicht behaupten, dass es sein großer Traum war, sich als Handwerker selbstständig zu machen. Nun feierte er mit seiner kleinen Baufirma „Schulze Steffen Dobbrikow“ (SSD) schon das zehnjährige Bestehen und hat den Schritt in die Selbstständigkeit nie bereut.

„Damals war es eher eine Entscheidung aus der Not heraus“, berichtet der 46-jährige gelernte Maurer und Werkspolier. Seine Anstellung beim Baumaschinenkombinat Ost, später Bau-Union Potsdam, machte ihm Spaß. Doch im Jahr 2000 war Schluss mit dem Betrieb und Steffen Schulze saß plötzlich ohne Arbeit zu Hause. „Hartz IV kam für mich nicht in Frage, also habe ich die Ärmel hochgekrempelt und meine eigene Firma gegründet“, erzählt der gebürtige Dobbrikower. Begonnen hat er am 1. Juni 2006 allein – „mit einem roten VW-Bus, einem Auto-Anhänger und ein paar Rüstböcken und Werkzeug“, erinnert er sich.

Erster Auftrag in der Landfleischerei Hennickendorf

Seinen ersten Auftrag erhielt er für den Außenputz in der Landfleischerei Hennickendorf. Von da an ging es bergauf. Heute beschäftigt Steffen Schulze drei Mitarbeiter und seine Frau Antje als Bürokraft und „gute Seele der Firma“, wie er selbst sagt.

„Mauern, Putzen, Betonieren“ lautet das Leistungsangebot. „Wir pflegen unsere Kunden mit kleinen Aufträgen, arbeiten aber auch als Subunternehmer für große Herausforderungen“, erklärt der Chef. So wirkte „Schulze Steffen Dobbrikow“ an der neuen zwölf Millionen Euro teuren Außenkulisse auf dem Gelände der Babelsberger Filmstudios mit. Gegenwärtig hinterlassen die Handwerker ihre Handschrift beim Bau der neuen Potsdamer Schwimmhalle.

Zusammengerührter „Ostereier-Putz“

Originelles Markenzeichen der Firma: der „Ostereier-Putz“. „Übers Jahr sammeln sich Reste von farblichem Putz“, erzählt Schulze, „am Ende werfen wir in Absprache mit dem Kunden alles in einen Topf und verputzen es.“ Schulze spendiert dann einen ordentlichen Rabatt und die endgültige Wunschfarbe für den Putz.

Nun nimmt Steffen Schulze die nächsten zehn Jahre in Angriff. Sohn Willi (15) hilft schon ab und zu mit. Ob er in die Fußstapfen des Vaters tritt, bleibt abzuwarten.

Von Elinor Wenke

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