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Schunkellieder und ein bisschen Politik

Maxi Arlandt in Luckenwalde Schunkellieder und ein bisschen Politik

Maxi Arlandt präsentierte am Freitag im Luckenwalder Stadttheater seine „Kreuzfahrt der Träume“. Der Musiker und Entertainer lud zur volkstümlichen Bord-Party ein.

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Maxi Arland suchte und fand schnell die Nähe zu seinem Publikum im Luckenwalder Stadttheater.

Quelle: Matthias Butsch

Luckenwalde. „Leinen los!“ und „Schiff ahoi!“ hieß es am Freitag im Luckenwalder Stadttheater. Mehr als 700 Passagiere waren an Bord gekommen, um mit auf „Maxis Kreuzfahrt der Träume“ zu gehen. Ein paar Möwen schrien durch den Saal, die Schiffssirene dröhnte und unter den Klängen der berühmten Fernseh-Traumschiff-Melodie von James Last ging das maritime Konzerterlebnis los. Kapitän und Gastgeber war Schlagersänger und Entertainer Maxi Arland.

Der Fernseh-Publikumsliebling forderte die erwartungsfrohen Reisenden auf, für ein paar Stunden den Alltag zu vergessen und die Bord-Party voller Musik, Freude und Emotionen mitzufeiern. Dabei musste er gleich zu Beginn einen Wermutstropfen einschenken, denn zum Leidwesen vieler Zuschauer waren die Stars der volkstümlichen Musik Anita und Alexandra Hofmann wegen Fernsehaufnahmen in Österreich nicht mit an Bord. Dafür hatten Arlands Vater und Bruder, ebenfalls zwei nicht ganz unbekannte Musiker, kurzfristig eingecheckt.

Vater Henry, immerhin schon 70, gab mit seiner goldenen Klarinette und mit Saxofon einige Klassiker wie „Petite fleur“ und den „Chattanooga Choo Choo“ zum Besten. Arlands Bruder Hansi hat musikalisch schon lange die Seiten gewechselt, ist vor allem Reggae-Musiker, was er auf der Bühne des Stadttheaters zumindest mit einem Song bewies und dafür artigen Applaus des durchweg schon älteren Publikums bekam.

Zurück zu ihren volkstümlichen Wurzeln gingen die Arland-Männer, als sie als Instrumentaltrio das „Echo der Berge“ spielten. Mit diesem Lied gewannen sie vor 22 Jahren den Internationalen Grand Prix der Volksmusik. Am Freitag wurden sie im Stadttheater nochmals dafür gefeiert.

Stargast des Bordfestes im Stadttheater war Monika Martin. Mit ihrer klaren und warmen Stimme zog die in der Szene bekannte Österreicherin die Fans auch in Luckenwalde in ihren Bann. Mit „La Luna Blu“, „Mozartgasse 10“ oder „Da ist ein Engel in meiner Welt“ rührte und begeisterte sie die Zuhörer.

Aus der Traumwelt wurden die Reisenden nur gerissen, als über die Ton-Boxen ein Sturm hereinfegte. Kapitän Maxi Arland beruhigte mit „Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“. Allerdings war der Udo-Jürgens-Text etwas abgewandelt und satirisch-ironisch auf die „Wir-schaffen-das“-Asylpolitik von Kanzlerin Angela Merkel gemünzt. Nach diesem politischen Abstecher erlebten die Passagiere auf ihrer träumerischen Kreuzfahrt Mitsou und das Kirschblütenfest in Japan, den Flamenco in Spanien, den griechischen Wein sowie Kalinka in Russland. Wie die Wellen an der Küste toste zum Schluss der stürmische Applaus für die Schiffscrew um Maxi Arland.

Von Matthias Butsch

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