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Teltow-Fläming Schwelbrand in geplanter Flüchtlingsunterkunft
Lokales Teltow-Fläming Schwelbrand in geplanter Flüchtlingsunterkunft
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18:34 26.10.2015
Das LKA sichert Spuren an der künftigen Flüchtlingsunterkunft in Blankenfelde. Quelle: Christian Zielke
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Blankenfelde

In der potenziellen Flüchtlingsunterkunft in der Käthe-Kollwitz-Straße in Blankenfelde hat es am Sonntag einen Schwelbrand gegeben. Das meldet die Gemeinde auf ihrer Homepage, die Polizei hat dies auf MAZ-Nachfrage bestätigt.

Im Gebäude, der ehemaligen Kita „Wirbelwind“, entstand ein Brandfleck auf dem Fußboden, außerdem verkohlte der dortige Verteilerkasten. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Spezialisten des Landeskriminalamtes sind vor Ort und sichern Spuren.

Am Montagnachmittag teilte die Polizei mit, dass inzwischen das Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizei der Direktion West die Ermittlungen übernommen hat, da bisher keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine Selbstentzündung gefunden werden konnten. Mit endgültigen Ergebnissen der Analysen ist laut Pressestelle der Polizeidirektion West allerdings erst in einigen Wochen zu rechnen. Die Polizei sucht außerdem Zeugen, die zwischen Sonnabend, 14 Uhr und Sonntagnachmittag, 14.20 Uhr etwas Verdächtiges auf dem Grundstück oder in der Nähe bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Teltow-Fläming unter Tel. 03371/6000 entgegen.

120 Flüchtlinge sollen im ehemaligen Kita-Gebäude in Blankenfelde unterkommen. Nun ist die Elektroanlage im Haus hin. Quelle: Zielke

Nach Angaben der Polizei hatte ein Bauarbeiter die Brandspuren am Sonntagnachmittag entdeckt, das Feuer war offenbar von allein wieder erloschen. Die Polizei schätzt den Schaden auf 5000 bis 10000 Euro. Das Gebäude ist laut der Gemeinde grundsätzlich weiterhin zu nutzen. Die Kommune informierte auch die stellvertretende Landrätin Kirsten Gurske (Linke) über den Vorfall.

Eine junge Frau, die in einem benachbarten Wohnblock wohnt, erinnert sich, dass es am Sonntagnachmittag nach Spiritus gerochen hat. Von einem Feuer habe sie nichts gemerkt, sie habe sich nur über die vielen Polizeifahrzeuge gewundert und darüber, dass das Gebäude am Abend noch lange hell erleuchtet war.

Ob in der ehemaligen Kita wie geplant ab November 120 Flüchtlinge untergebracht werden können, ist unklar. Laut der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist das Gebäude weiterhin nutzbar. Mehr war gestern von Marion Dzikowski, der stellvertretenden Bürgermeisterin, nicht zu erfahren. Sie teilte mit: „Wenn es konkrete neue Informationen gibt, werden wir informieren.“

Von MAZonline

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