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Teltow-Fläming Schwungvolle musikalische Seereise mit Captain Cook
Lokales Teltow-Fläming Schwungvolle musikalische Seereise mit Captain Cook
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05:25 21.03.2016
Michael Hirte (l.) und Captain Cook in Ludwigsfelde. Quelle: Gudrun Ott
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Ludwigsfelde

Captain Cook und seine singenden Saxophone spielten am Freitagabend im Klubhaus in Ludwigsfelde. Das Konzert war lange vor dem Termin ausverkauft. Und das auch wegen ihm: Michael Hirte, der Mann mit der Mundharmonika, war ebenfalls zu Gast.

Konzertbesucher Gisa Cieczynski und Andreas Rind hatten die Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen und Ekkehard Sehmisch und Ehefrau Erdmute wollten sich einfach mal etwas Gutes gönnen. Die einen kamen, um Captain Cook zu erleben. Die anderen wollten Michael Hirte nun endlich einmal live auf der Bühne sehen, nachdem sie vor acht Jahren mit ihrem Votum dazu beigetragen hatten, dass Hirte mit dem Titel „Ave Maria“ zum Gewinner einer RTL-Castingshow gewählt wurde. Ginge es nach der Halbwertzeit von Gewinnern solcher Shows, müsste Hirte eigentlich schon längst wieder von der Bildfläche verschwunden sein. Aber Hirte, der bodenständige, schüchtern wirkende Musiker, der für viele seiner Fans der Kumpel von nebenan ist, ist beliebter denn je.

Mit seiner Mundharmonika und den Sehnsuchtsmelodien, begleitet von der Mario-Frank-Band, berührt er die Herzen der Menschen. Titel wie „Biscaya“ und „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ knüpften an die Lieder von Captain Cook an, der die Konzertbesucher zu einer schwungvollen musikalischen Seereise eingeladen hatte. Das Tuten der Schiffssirene holte alle an Bord und lustvoll riefen die Zuschauer „Ahoi“. „Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise“, gleich der erste Titel wurde mitgesungen. Man schipperte über den Mississippi, nahm auf dem Atlantik Kurs auf Europa. Geschunkelt wurde zum richtigen Seegang, der stellte sich ein bei den „Tulpen aus Amsterdam“. „Hinter den Kulissen von Paris“ und andere Evergreens wurden beklatscht.

Bei der „Jugendliebe“, dem Hit von Ute Freudenberg, eilte Captain Cook zu einem Ehepaar im Saal, deren Jugendliebe nun schon seit 56 Jahren anhält. Dafür gab es anerkennenden Applaus. Als das griechische Saiteninstrument, die Bouzouki, erklang, tanzten Captain Cook und seine fünf Musiker, dass die Bretter der Bühne nur so bebten. Und das, auch ohne vorher vom griechischen Wein getrunken zu haben.

Zur großen Freude der Ludwigsfelder meinte Captain Cook, der wilde, wilde Westen, der fängt nicht gleich hinter Hamburg, sondern bereits hinter Ludwigsfelde an. Beim Soldatenlied „Lili Marleen“, das einst Lale Andersen sang, zeigten sich die meisten Besucher erstaunlich textsicher. Auch zur Melodie „Die kleine Kneipe“, in Erinnerung an Peter Alexander, sang fast der ganze Saal mit.

In der Pause staunte Renate Leschke, fasst alle Anhänger der beliebten Reihe „Kaffeeklatsch“ versammelt zu sehen. Leider sei in Ludwigsfelde die Zeit der kleinen Kneipe vorbei, bedauerte Ekkehard Sehmisch und erinnerte an den Schuppen. „Ja, Schuppen, so nannten wir das ,Sanssouci’“, sagte Günter Leschke. „Im Schuppen habe ich damals meine Renate kennengelernt.“ Die Schiffssirene rief zum zweiten Teil des Abends, der mit Zugaben und stehenden Ovationen endete. Eine großartige, sehr ansehenswerte Bühnenshow mit mitreißenden und auch leisen verträumten Tönen. Perfekt gemischt, so die Konzertbesucher.

Von Gudrun Ott

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