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Teltow-Fläming Seehotel zwischen Wellness-Oase und Großbaustelle
Lokales Teltow-Fläming Seehotel zwischen Wellness-Oase und Großbaustelle
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13:25 16.07.2016
Hoteldirektor Andreas Doll Quelle: Foto: Zielke
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Rangsdorf

Vier Sterne prangen am Eingang des See-Hotels Rangsdorf – ein hoher Anspruch, dem Direktor Andreas Doll und seine 55 Beschäftigten täglich gerecht werden müssen.

Seit mehr als einem Jahr hat das Haus mit der Dr.-Lohbeck-Gruppe einen neuen Besitzer. „Es hat sich eine Menge getan“, sagt Hoteldirektor Andreas Doll. Restaurant und Zimmer wurden neu ausgestattet. Im Herbst soll das Wohnhaus der Familie Glendenberg umgebaut werden, so dass sechs zusätzliche Zimmer entstehen. Zur Großbaustelle wird das erst vor 16 Jahren eröffnete Haus dann im kommenden Jahr.

Erste Renovierungen im Januar

Im Januar soll die erste Etage renoviert werden, einen Monat später die zweite. Bis Mitte 2017 sollen außerdem 13 zusätzliche Zimmer im ehemaligen Saunatrakt entstehen, der in der zweiten Jahreshälfte eine Frischekur bekommt. Aus der seit Jahren leerstehenden Diskothek soll ein Büffetrestaurant für Tagungsgäste werden.

Den ganz großen Wurf plant das Hotel in zwei Jahren. Dann soll das lang ersehnte zusätzliche Bettenhaus entstehen. Die Abrissgenehmigung für den alten Bootsschuppen hat Andreas Doll schon. Im Herbst will er die maroden Mauern beseitigen lassen, um, so hofft er, im kommenden Jahr mit dem Erweiterungsbau beginnen zu können. Neben weiteren Zimmern ist eine gesamte Etage für das Wohlbefinden der Besucher geplant, samt Schwimmbecken, Whirlpool, Kinderbecken Fitnessraum und Massage. „Das Angebot steht allen offen, nicht nur den Hotelgästen“, sagt Andreas Doll, in dessen Fantasie der Neubau schon steht. Er muss sich allerdings noch gedulden, denn erst muss er die Ämterrunde überstehen. Bau- und Umweltbehörden werden ein gehöriges Wort mitreden wollen, was am Ufer des Sees passiert. Mit dem Neubau, der 2018 eröffnen soll, will das Hotel eines seiner Grundprobleme lösen: es gibt einfach zu wenige Zimmer. Tagungsgäste müssen oft woanders übernachten. Dies habe letztlich auch zur Insolvenz der Vorbesitzer geführt, ist sich Doll sicher.

Hoteldirektor hofft, dass Gemeinde Seeufer entwickelt

Er hofft, dass sich die Gemeinde von der Bautätigkeit am See anstecken lässt. „Das Areal hat viel Potenzial. Man müsste richtig viel Geld in die Hand nehmen, um es zu entwickeln“, sagt er. Straßen, Parkplätze, Wege bieten einen traurigen Anblick, findet der Hotelchef. Er könne sich auch vorstellen, das Strandbad von der Gemeinde zu pachten – allerdings nur unter der Bedingung, dass es in der Nacht verschlossen ist. Immer wieder feiern Jugendliche nachts und am Wochenende Partys, randalieren und hinterlassen Müll. Damit habe das Hotel keine Probleme mehr, seit der – nicht bei allen Rangsdorfern beliebte – Zaun steht.

Von Christian Zielke

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