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Teltow-Fläming 25 Jahre als Jugendarbeiter in der Stadt
Lokales Teltow-Fläming 25 Jahre als Jugendarbeiter in der Stadt
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20:11 28.08.2018
Sascha Wittig ist seit 25 Jahren in der Luckenwalder Jugendarbeit tätig, seit 18 Jahren im Jugendzentrum Go7. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Sascha Wittig hat sich der Jugend und dem Sport verschrieben. Seit 25 Jahren ist der 49-Jährige in Luckenwalde als Stadtbediensteter in der Jugendarbeit tätig. Seine ersten Sporen verdiente sich der Diplom-Sportlehrer 1993 im damaligen Jugendtreff Jahnstraße. Die Begegnungsstätte ist noch heute im Volksmund als „Anton Schmutzer“ bekannt und wird auch heute noch als Kinder- und Jugendtreff genutzt.

Gegenüber befindet sich das Werner-Seelenbinder-Stadion, in dem sich der sportbegeisterte gebürtige Luckenwalder regelmäßig aufhielt. „Ich hab damals die Besucher vom Jugendklub beobachtet und gedacht, das sind ja Typen“, erinnert sich Sascha Wittig und schmunzelt. Dann kam auch schon die Anfrage der Stadt, ob er sich eine Tätigkeit im Jugendklub vorstellen könnte. Er konnte. Aus einer ABM-Maßnahme wurde eine feste Stelle.

Seit 13 Jahren Klubleiter

Im Jahr 2000 zog Sascha Wittig, der heute in Hennickendorf wohnt, ins neu gegründete Luckenwalder Jugendzentrum Go7 –  das Gebäude in der Goethestraße 7. Auch dieses diente schon lange als Begegnungsstätte für junge Leute. Zu DDR-Zeiten war dort das Pionierhaus untergebracht, später der Klab (Klub am Bahnhof), der dann zum Beelitzer Tor umzog. Heute bietet das Go7 offene Jugendarbeit in Trägerschaft der Stadt an. Seit 13 Jahren hält Sascha Wittig als Leiter im Go7 alle Fäden in der Hand.

„Wir betreuen in der Einrichtung vor allem Jugendliche zwischen elf und 18 Jahren. Durchschnittlich kommen täglich 20 Leute zu uns, an guten Tagen auch mal 40“, erzählt Wittig. Sie können dort Billard, Tischtennis und Schach spielen, sich auf der selbst gestalteten Außenfläche austoben oder einfach nur chillen, Eis essen oder sich unterhalten.

Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeitern

Zusätzlich gibt es Angebote wie Juniorball, Disko, Grillabende und Fahrten. „Wir arbeiten eng mit den Schulsozialarbeitern zusammen und beteiligen uns an gemeinsamen Aktionen wie Osterrallye oder Ausflügen“, sagt Sascha Wittig.

Er, der selbst noch sehr jugendlich wirkt, kann sich eine Tätigkeit ohne junge Leute derzeit nicht vorstellen. „Manchmal ist es anstrengend und die jüngsten Einbrüche nerven“, räumt er ein, „aber es macht trotzdem Spaß.“ Persönliche Beleidigungen oder Bedrohungen habe er noch nicht erleben müssen. „Kleinere Reibereien zu schlichten, dafür sind wir da. Da muss keine Polizei geholt werden, da gibt’s höchstens ein paar Tränen“, sagt er.

Auch auf dem Fußballplatz aktiv

Auch auf dem Fußballplatz haben es ihm die jungen Leute angetan. Beim Luckenwalder FSV 63 trainiert er die C-Junioren. „So lange es die Gesundheit erlaubt und der Elan anhält, werde ich weitere Jahre dran hängen“, versichert Sascha Wittig.

Von Elinor Wenke

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