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Seniorenwoche im Landkreis eröffnet

Teltow-Fläming Seniorenwoche im Landkreis eröffnet

Bei der Eröffnung der 24. Brandenburger Seniorenwoche im Landkreis Teltow-Fläming wurden elf Senioren aus den verschiedenen Kommunen des Kreises für ihre ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Sie engagieren sich seit mehreren Jahren in den Seniorenbeiräten ihrer Gemeinden oder in anderen Einrichtungen für die Belange ihrer Altersgenossen.

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Blumen und Präsente nahmen die elf geehrten Senioren entgegen, die sich ehrenamtlich für ihre Altersgenossen engagieren.

Quelle: Fotos: Hartmut F. Reck (2)

Luckenwalde. Der Ort war ungewöhnlich für die Eröffnung der diesjährige Brandenburgische Seniorenwoche im Landkreis Teltow-Fläming. Nicht wie üblich im Kreistagssaal wurden die Vertreter der Seniorenbeiräte und Wohlfahrtsverbände am Montagnachmittag empfangen, sondern in der Cafeteria des Kreishauses. Der Grund war eine technische Panne im Raumbuchungssystem. Das heißt: Der Kreistagssaal war doppelt vergeben. So mussten die Senioren ausweichen, weil die Abiturienten des Oberstufenzentrums ihre Mathematik-Klausur nachholen mussten beziehungsweise durften, weil das, was ursprünglich abgefragt wurde, gar nicht im Unterricht vorgekommen war.

„Die Kreisverwaltung hat blitzschnell reagiert“, bemerkte der Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats Horst Leder lobend, „und alles innerhalb einer halben Stunde umgeräumt.“ So wurde kurzerhand eine kleine Bühne im Essenssaal errichtet sowie Tische und Stühle gerückt, als ob ohnehin alles so geplant gewesen wäre. Die geladenen Senioren sowie die erschienenen Bürgermeister und Bundestags- und Landtagsabgeordneten waren jedenfalls mit die geglückten Notlösung zufrieden.

Der Vorsitzende der Kreis-Seniorenbeirats Horst Leder (r) begrüßte die geladenen Gäste und moderierte den Nachmittag

Der Vorsitzende der Kreis-Seniorenbeirats Horst Leder (r.) begrüßte die geladenen Gäste und moderierte den Nachmittag.

Quelle: Hartmut F. Reck

Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) drückte ihre Hochachtung vor all denjenigen Senioren aus, die sich in Gremien und Vereinen engagieren gemäß dem Motto der diesjährigen Seniorenwoche „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, mitbestimmend, aktiv“. So sei es kein Geheimnis, dass die Senioren heutzutage aktiver seien denn je. „Das Altersbild hat sich komplett gewandelt“, meinte die Landrätin. „Was wäre allein das Ehrenamt ohne die Seniorinnen und Senioren?“, fragte sie. Viele der rund 55 000 Ehrenamtler im Landkreis zählten zur älteren Generation. „Auf Ihr unermüdliches Engagement wollen wir nicht verzichten“, sagte Wehlan.

Zugleich gelte es für die Politik, auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft zu reagieren, um ein aktives Älterwerden zu ermöglichen. Das versuche man auch in den seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises zu manifestieren. Schwerpunkt in diesem Jahr sei die Mobilität.

Der neue Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann, freute sich über die seniorenpolitischen Leitlinien des Landk

Der neue Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann, freute sich über die seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises Teltow-Fläming.

Quelle: Hartmut F. Reck

Sichtlich erfreut über die Worte der Landrätin zeigte sich der neue Vorsitzende des Seniorenrates des Landes Brandenburg, Wolfgang Puschmann. Sie habe genau auf die Schwerpunkte hingewiesen, die es auch aus Sicht seines Gremium umzusetzen gelte. Puschmann zählte sie nochmal auf: altersgerechtes und bezahlbares Wohnen und Leben im Quartier, Gewährleistung der Mobilität, Sicherung der Gesundheits- und Pflegeversorgung, Sicherung des Engagements und der gesellschaftlichen Teilhabe sowie die Digitalisierung der älteren Generation. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen, wie wir uns fit machen im Umgang mit den modernen Technologien“, meinte Puschmann.

Nach der musikalischen Darbietungen eines Gesangsduos und vor dem Auftritt des Seniorenchores aus Blankenfelde zeichnete Landrätin Kornelia Wehlan elf aktive Senioren für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in den Seniorenbeiräten ihrer Gemeinden oder/und in anderen Einrichtungen aus. Dabei handelt es sich um Helga Frödrich aus der Gemeinde Niederer Fläming, um Helga Erich aus Ludwigsfelde, um Ursula Ochs aus Dahme, um Edeltraud Przechomski aus Luckenwalde, um Christa Ziegener aus Baruth, um Erika Grüneberg aus Trebbin, um Wolfgang Fausch aus Jüterbog, um Edeltraut Wolff aus der Gemeinde Am Mellensee, um Christa Thymian aus Zossen, um Renate Natusch aus der Gemeinde Nuthe-Urstromtal und um Helga Sobotta aus Rangsdorf.

Von Hartmut F. Reck

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